Vorhofflimmern

Praxisleitfaden zu DOAK aktualisiert

Veröffentlicht:

Die European Heart Rhythm Association (EHRA) hat 2013 erstmals einen Praxisleitfaden (practical guide) zur Behandlung mit nicht über Vitamin-K-Antagonisierung wirksamen Gerinnungshemmern (Thrombinhemmer, Faktor-Xa-Hemmer, auch als NOAK oder DOAK bezeichnet) bei Vorhofflimmern herausgegeben. Die Pocket-Version stieß mit weltweit mehr als 350.000 vertriebenen Exemplaren nicht nur bei Kardiologen auf sehr großes Interesse.

Seit Mitte Juni gibt es nun eine auf der Grundlage neuer Studiendaten aktualisierte Version dieses Leitfadens. Das ursprüngliche Konzept, die praktische Anwendung von NOAKs in 15 klinischen Szenarien darzustellen, ist beibehalten worden. Stichworte sind unter anderen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Wechsel der Substanzen, Vorgehensweise bei Blutungen und die Anwendung in besonderen Situationen (u.a. Ablation, akuter Schlaganfall, KHK-Patienten mit Plättchenhemmung). Als neuestes Antikoagulans war dabei nun auch Edoxaban berücksichtigt. Der am 9. Juni online im "European Heart Journal" publizierte Update-Leitfaden ist auf der Website der ESC frei zugänglich (www.escardio.org). (ob)

Mehr zum Thema

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird

Nephrologe rät

RAS-Blocker bei Hyperkaliämie möglichst nicht sofort absetzen

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Es gibt tierexperimentelle Studien, wonach Mikroplastik entzündungsverstärkend wirkt, wenn durch ein zusätzliches Agens die Tight junctions zwischen Darmzellen zerstört sind. Wenn also zu einer hohen Mikroplastik-Konzentration zusätzlich pathogene Faktoren hinzukommen, könnte dies entzündungsfördernd wirken, etwa bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

© Rochu_2008 / stock.adobe.com

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Charlotte Kleen

© Babett Ehrt/ Lichtbildwerkstatt

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt

Mädchen geht chemischen Experimenten in einem Klassenzimmer nach, die Haare stehen ihr zu Berge.

© Andrey Kiselev / stock.adobe.com

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird