Prostata-Ca: Tumorzellenwert hilft bei Prognose

HAMBURG (eb). Mithilfe im Blut zirkulierender Tumorzellen kann schneller erkannt werden, ob bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom eine medikamentöse Therapie-Erfolg versprechend verläuft oder nicht.

Veröffentlicht:

Das konnten jetzt Wissenschaftler um Privatdozent Dr. Thomas Steuber vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in einer Studie nachweisen.

"Mithilfe der zirkulierenden Tumorzellen können wir innerhalb von drei bis fünf Wochen sehen, ob die Behandlung anschlägt", wird Steuber in einer Mitteilung zitiert.

An der Studie nahmen rund 40 Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom teil. Den Tumorzellen kamen die Mediziner mithilfe einer Blutprobe auf die Schliche.

Diese wurde mit Antikörpern angereichert, die wiederum mit magnetischen Eisenpartikeln verbunden waren. Beim Filtern der Blutprobe durch eine Säule, in der ein starkes Magnetfeld herrschte, blieben die Eisenpartikel samt Tumorzellen hängen.

Durch die so gefundenen Tumorzellen können Rückschlüsse auf den Therapieerfolg gezogen werden: Je niedriger der Tumorzellenwert ist, desto besser schlägt die Therapie an.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Kommentare
Dr. Dr. Winfried Miller 29.02.201216:36 Uhr

Was ist daran neu?

Einen vergleichbaren Test mit validen Aussagen zum therapeutischen Ansprechen gibt es bereits seit vielen Jahren.
www.maintrac.de
Was soll an der Meldung von HH-Eppendorf wirklich neu sein?

Sonderberichte zum Thema
Acalabrutinib: TTNT-Update der AMPLIFY-Studie und RWE-Daten

© jarun011 / stock.adobe.com

Chronische lymphatische Leukämie

Acalabrutinib: TTNT-Update der AMPLIFY-Studie und RWE-Daten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg
PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

© samunella / stock.adobe.com

Metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom

PARPi plus ARPi: Nur bei BRCA-Mutation oder auch für Patienten ohne Mutation?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
MRT-Bildgebung und Monitoring

© wedmoments.stock / stock.adobe.com

Plexiforme Neurofibrome bei Neurofibromatose Typ 1

MRT-Bildgebung und Monitoring

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Porträt

Wie eine Gynäkologin ihre Krebserkrankung in einem Comic verarbeitet

Herzinfarkt-Prävention

Diabetes: Grippeimpfung schützt das Herz!

Lesetipps
Maske

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Mutter mit MS: Kind gegen MMR impfen?

Ein Mann zieht an einem riesigen Virus.

© freshidea / stock.adobe.com

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein