Prostata-Ca: Tumorzellenwert hilft bei Prognose

HAMBURG (eb). Mithilfe im Blut zirkulierender Tumorzellen kann schneller erkannt werden, ob bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom eine medikamentöse Therapie-Erfolg versprechend verläuft oder nicht.

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Das konnten jetzt Wissenschaftler um Privatdozent Dr. Thomas Steuber vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in einer Studie nachweisen.

"Mithilfe der zirkulierenden Tumorzellen können wir innerhalb von drei bis fünf Wochen sehen, ob die Behandlung anschlägt", wird Steuber in einer Mitteilung zitiert.

An der Studie nahmen rund 40 Patienten mit fortgeschrittenem Prostatakarzinom teil. Den Tumorzellen kamen die Mediziner mithilfe einer Blutprobe auf die Schliche.

Diese wurde mit Antikörpern angereichert, die wiederum mit magnetischen Eisenpartikeln verbunden waren. Beim Filtern der Blutprobe durch eine Säule, in der ein starkes Magnetfeld herrschte, blieben die Eisenpartikel samt Tumorzellen hängen.

Durch die so gefundenen Tumorzellen können Rückschlüsse auf den Therapieerfolg gezogen werden: Je niedriger der Tumorzellenwert ist, desto besser schlägt die Therapie an.

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