Suchtkrankheiten

Rauchfrei - Tipps für Ärzte und Eltern

FRANKFURT/MAIN (ras). Der internationale Krebsverband "International Union Against Cancer" (UICC) will in diesem Jahr das Bewusstsein für die Gesundheitsgefahren von Kindern schärfen. "Ich liebe meine rauchfreie Kindheit" lautet deshalb das Motto für 2008.

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Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat - passend zum Weltkrebstag - die Faktensammlung "Schutz der Kinder vor Passivrauchen" aufgelegt. Darin wird das Ausmaß der Gesundheitsgefährdung der Kinder in Deutschland aufgezeigt.

Atemwegserkrankungen, vermehrte Asthmaanfälle, verschlechterte Lungenfunktionen, Reizungen und Tränen der Augen, Mittelohrentzündungen sowie eine verminderte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sind die Folgen, wenn Kinder ein verrauchtes Zuhause haben.

Nach Daten des Krebsforschungszentrums lebt die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in einem Haushalt mit mindestens einem Raucher - insgesamt 8,4 Millionen. Jedes Jahr werden über 100 000 Kinder geboren, die bereits im Mutterleib den Schadstoffen der von der Mutter gerauchten Zigaretten ausgesetzt waren.

Im vergangenen Jahrzehnt stieg die Tabakrauchbelastung um das Doppelte in Haushalten mit einem Raucher und um ein Drittel mit mindestens zwei Rauchern an. Die Krebsforscher wollen deshalb auch Ärzte ermuntern, ihren Patienten deutlich zu vermitteln, dass Rauchen eine besonders hohe Schadstoffbelastung darstellt.

Weitere Infos zum Thema im Internet: www.tabakkontrolle.de

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