"Wirklich alarmierend"

Resistente Keime in Gewässern

Das RKI in Sorge: Bei Wasserproben in Niedersachsen fand das Institut multiresistente Keime – an allen untersuchten Orten.

Veröffentlicht:
Wasserprobe: In Niedersächsischen Gewässern fanden Forscher des Robert-Koch-Instituts in 100 Prozent aller Proben multiresistente Keime.

Wasserprobe: In Niedersächsischen Gewässern fanden Forscher des Robert-Koch-Instituts in 100 Prozent aller Proben multiresistente Keime.

© Alexstar / stock.adobe.com

HAMBURG/HANNOVER. Gesundheitsexperten sind besorgt über antibiotika-resistente Keime in Bächen, Flüssen und Badeseen. "Das ist wirklich alarmierend", sagte Tim Eckmanns vom Robert Koch-Institut dem NDR. Zuvor waren im Auftrag des Fernsehsenders Wasser- und Sedimentproben von zwölf verschiedenen Orten in Niedersachsen im Labor getestet worden.

Ergebnis: An allen untersuchten Orten waren den Angaben zufolge multiresistente Erreger nachweisbar. "Die Erreger sind anscheinend in der Umwelt angekommen und das in einem Ausmaß, das mich überrascht", sagte Eckmanns.

Dass es Antibiotika-resistente Erreger in der Umwelt gibt, ist zwar bekannt. Systematische Kontrollen gibt es dem NDR zufolge aber bislang nicht. Gefunden wurden die multiresistenten Erreger unter anderem an der Thülsfelder Talsperre und am Zwischenahner Meer. (dpa)

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Kommentare
Veröffentlichte Meinungsäußerungen entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung und Haltung der Ärzte Zeitung.
Wolf R. Dammrich

Kein Wunder

Niedersachsen ist das Bundesland mit der höchsten Anzahl an Schweinezuchtbetrieben, deren Gülle oft im Übermaß und häufig bei falschen Außentemperaturen großflächig auf den Feldern ausgebracht wird.


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