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Risiko-Management für Betriebe

KARLSRUHE (HL). Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte bietet Unternehmen kostenlose Checklisten zur Minderung des Infektionsrisikos gegen Grippe an. Der Verband rät den Betrieben, für den Pandemiefall ein Krisenmanagement zu errichten und dabei das Know how der Arbeitsmediziner zu nutzen.

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Zu Vorsichtsmaßnahmen etwa gegen Grippe gehören auch Impfungen.

Zu Vorsichtsmaßnahmen etwa gegen Grippe gehören auch Impfungen.

© Foto: dpa

Generell müssen Unternehmen bei einem Pandemiefall mit erheblichen Arbeitsausfällen rechnen. Das Risiko ist umso größer, je stärker der Publikumsverkehr ist. Von essenzieller Bedeutung sind Vorsichtsmaßnahmen in Betrieben und Einrichtungen, die grundlegende Funktionen für das öffentliche Leben haben: Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen, aber auch Polizei, Feuerwehr und Energieversorger.

Im Fall einer Pandemie sollte ein Arbeitsmediziner oder Betriebsarzt dem Krisenstab angehören. Er fungiert als Ansprechpartner für Hygienefragen, versorgt Kranke und führt Impfungen durch.

Der Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte, Dr. Wolfgang Panter, mahnt die Betriebe, rechtzeitig Notfallpläne aufzustellen, einen Pandemiekoordinator zu bestimmen und Vorkehrungen zu treffen, wie der Betrieb auch mit geringer Belegschaft aufrecht erhalten werden kann. Panter: "Firmen sind zwar auf Computerausfälle vorbereitet, aber nicht darauf, was zu tun ist, wenn derjenige, der den Computer bedient, durch eine Grippewelle ausfällt."

Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte bietet jedem Arbeitgeber eine kostenlose Pandemie-Checkliste und umfangreiches Informationsmaterial an. Im Pandemiefall sei es notwendig, Infektionsketten zu unterbrechen und geeignete Hygienemaßnahmen wie beispielsweise intensives Händewaschen durchzusetzen.

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