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Roboter-Raupe für die Herztherapie

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PITTSBURGH (ple). Er bewegt sich wie eine Raupe auf der Oberfläche eines schlagenden Herzens: der Roboter HeartLander, den US-Forscher um Dr. Marco A. Zenati entwickelt haben. Die Wissenschaftler von der Universität Pittsburgh haben den Roboter inzwischen an einem schlagenden Schweineherzen erfolgreich getestet und ihre Ergebnisse beim zweiten Annual Academic Surgical Congress in Phoenix in Arizona der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit dem Roboter, der an seinem Vorderende eine Miniaturkamera tragen kann, ist es den Forschern gelungen, eine Elektrode, mit der sich Rhythmusstörungen beheben lassen, gezielt in das Myokard zu schieben.

Mit Hilfe von zwei Saugnäpfen, die nicht mehr als drei Zentimeter voneinander entfernt sind, haftet der Roboter auf der Herzoberfläche. Die Saugnäpfe lösen sich rhythmisch abwechselnd vom Herzen. Der Roboter legt in einer Minute bis zu 18 Zentimeter zurück. Platziert wird er innerhalb des Perikards laparoskopisch durch einen kleinen Schnitt unterhalb des Brustbeins. Histologische Tests haben ergeben, dass der Roboter beim Lauf übers Herz die Oberfläche nicht verletzt.

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