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Wilex

Roche erwirbt Lizenz an Peptid-Technologie

Antikörper-Wirkstoff-Konjugate sind ein Trend in der Erforschung neuer Krebsmittel. Wilex bietet dafür eine Substanz, die aus dem Grünen Knollenblätterpilz gewonnen wird.

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MÜNCHEN. Roche und Heidelberg Pharma, eine Tochter des Münchener Onkologie-Start-ups Wilex, haben eine Lizenzvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung neuartiger Antikörper-Wirkstoff-Konjugate geschlossen.

Damit erhalte Roche Zugang zu der patentierten Alpha-Amanitin-Linker-Technologie von Heidelberg Pharma. Die Lizenzvereinbarung beinhalte "erste gemeinsame Forschungen, diese Technologie auf verschiedene Antikörper von Roche anzuwenden und dadurch geeignete Entwicklungskandidaten mit vorteilhaften Wirksamkeits- und Sicherheitsprofilen zu identifizieren", heißt es in einer Mitteilung der Wilex AG.

Finanzielle Details des Deals wurden nicht bekannt gegeben. Lediglich heißt es, Heidelberg Pharma erhalte während der Forschungsarbeiten laufend Zahlungen. Später habe Roche die Möglichkeit, Optionen auf Lizenzen zur Entwicklung und Vermarktung ausgewählter Antikörper-Amanitin-Konjugate (ATAC) auszuüben.

Heidelberg Pharma werde diese Substanzen herstellen und für jeden von Roche ausgewählten Entwicklungskandidaten Vorauszahlungen, Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen erhalten.

Alpha-Amanitin ist ein bizyklisches Peptid, das im Grünen Knollenblätterpilz vorkommt. Es hemmt die Biosynthese der RNA.

Deshalb zeigten diese ATAC eine vergleichbare Aktivität gegenüber sich teilenden sowie ruhenden Tumorzellen. Diese Eigenschaft unterscheide sie von anderen Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten, die bevorzugt sich teilende Tumorzellen angreifen, so Wilex weiter. (eb)

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