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Schlafapnoe steht in Beziehung zur Koronarverkalkung

MANNHEIM (ob). Bei Menschen im Alter über 50 Jahre ist das Schlafapnoe-Syndrom mit der Entwicklung einer Arterienverkalkung assoziiert, und zwar unabhängig von anderen Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung.

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In der Heinz Nixdorf RECALL Studie haben Wissenschaftler Daten von 1.524 Personen ausgewertet. Schlafbezogene Atemstörungen, definiert als mehr als 15 Episoden einer starken Verringerung des Atmungsflusses (Hypopnoe) oder von Atemstillständen (Apnoe) pro Stunde, wurden bei 22,3 Prozent aller Teilnehmer registriert (29,1 Prozent der Männer und 15,6 Prozent der Frauen).

Die Häufigkeit stieg bei beiden Geschlechtern mit dem Alter an. Das Ausmaß der Verkalkung der Koronargefäße wurde mit dem sogenannten Agatston-Score gemessen.

Der koronare Kalkgehalt stand in klarem Zusammenhang mit dem Ausmaß der Atemstörungen: Bei Männern ohne nächtliche Atemstörungen war der Verkalkungswert wesentlich niedriger als bei Männern mit sehr schweren Atemstörungen.

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