Morbus Parkinson

Schonende Tiefe Hirnstimulation an der Uni Bonn

Veröffentlicht:

BONN (eb). Die Tiefe Hirnstimulation hat sich bereits als Therapie gegen Bewegungsstörungen bei Morbus Parkinson etabliert. Das Universitätsklinikum Bonn ist nach seinen Angaben das einzige Zentrum in Deutschland, das dieses Verfahren nun mit einem neuartigen Zielgerät ausführt. Das Zielgerät baut sich wie ein kleiner Turm auf dem Kopf des Patienten auf. Über ein kleines Loch im Schädel werden Elektroden punktgenau in die fehlgesteuerte Hirnregion implantiert. Während des Eingriffs ist der Patient wach.

Der Vorteil für die Patienten: Bei der punktgenauen Implantation der Elektroden, die mit schwachen elektrischen Impulsen fehlgesteuerte Hirnregionen stimulieren, ist der Kopf nicht mehr starr in einen Metallrahmen eingespannt. Die Patienten können Nacken und Kopf während des Eingriffs frei bewegen.

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Coronakrise hat den Pflegekräften an der Charité zugesetzt. Um sie zu unterstützen, gehören inzwischen zehn Psychologen zum Team. Sorgen können dadurch unkompliziert in den Pausen angesprochen werden.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Supervision an der Kaffeetasse

Wie die Charité ihren COVID-Kräften Beistand leistet

Diagnose Krebs

© Marco2811 / stock.adobe.com

Regionale Prävalenz

So häufig kommt Krebs in den einzelnen Städten und Landkreisen vor