Schrittweise zum Erfolg bei atrophen Aknenarben

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MÜNCHEN (HD/fk). Im Gegensatz zu wulstigen Narben und Kelloiden sind Aknenarben meist atroph. Eine einzige Laserbehandlung alleine genügt dann oft nicht.

Atrophe Narben sind bei Patienten, gerade auch bei Männern, ein großes Thema, weiß Dr. Tanja Fischer vom Haut- und Lasercentrum Potsdam aus ihrer eigenen Praxis. Zur Therapie bei tiefen Aknenarben wendet sie vor dem fraktionierten CO2-Laser einen nonablativen Erbium-Glass-Laser (Fraxel Restore) bei hoher Energie ein- bis zweimal im Abstand von vier Wochen an.

Um die Lichtbrechung an sehr kantigen, stufigen Narbenrändern zu verringern, trägt Fischer gegebenenfalls vor der eigentlichen Behandlung zunächst die Narbenkanten mit dem Erbium-YAG-Laser ab und erzielt so bereits eine optische Verbesserung. Teilweise erfolgt dann auch schon eine Subzision und eine leichte Hyaluronsäure-Unterfütterung.

Bei der Subzision löst sie mit einer scharfen Nadel den Narbengrund mechanisch, ehe sie die Hyaluronsäure injiziert. Zwei Wochen später folgt dann die Behandlung mit dem fraktionierten Erbium-Glass- und CO2-Laser.

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