Direkt zum Inhaltsbereich

Schweinegrippe: STIKO klärt die Prioritäten für die Pandemie-Impfung

BERLIN (eis). Beschäftigte im Gesundheitsdienst, chronisch Kranke, Schwangere: Diese drei Gruppen sollen nach den jetzt publizierten STIKO-Empfehlungen zuerst gegen Schweinegrippe geimpft werden.

Veröffentlicht:

Die Empfehlungen zur Pandemie-Impfung sind jetzt vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlicht worden. Danach sollen sofort nach Verfügbarkeit der Impfstoffe Beschäftigte in Gesundheitsdienst und Pflege mit Kontakt zu Patienten oder infektiösem Material den Schutz erhalten, außerdem chronisch Kranke im Alter ab 6 Monaten und Schwangere. Es folgen Kinder, jüngere und ältere Erwachsene. Zur Zahl der nötigen Impfungen nimmt die STIKO keine Stellung, hierzu gibt es aber (vorläufige) Empfehlungen von RKI und Paul Ehrlich-Institut (PEI). Danach sollen Kinder bis 9 Jahre zweimal eine halbe und über 60-Jährige zweimal eine volle Erwachsenendosis im Abstand von drei Wochen erhalten. Für ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene unter 60 Jahre wird hingegen zunächst nur eine Impfung empfohlen.

Für Schwangere rät die STIKO zu einem nicht-adjuvantierten Pandemie-Impfstoff, den es in Europa bisher nicht gibt. PEI und RKI empfehlen daher, bis zur Verfügbarkeit Schwangere nach individueller Nutzen-Risiko-Analyse auch mit dem adjuvantierten Impfstoff zu impfen. Der georderte adjuvantierte Impfstoff Pandemrix® soll ab dem 19. Oktober zur Verfügung stehen.

Die STIKO-Empfehlungen im Originaltext finden Sie im Epidemiologischen Bulletin 41/2009

Lesen Sie dazu auch: "Jeder sollte die Möglichkeit zur Pandemie-Impfung haben" Schweinegrippe: Zahl der Impfdosen hängt vom Alter ab Zunächst auch adjuvantierte Schweinegrippe-Vakzine für Schwangere

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Chancen gegen Pandemie nutzen!

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Vaginalmykosen neu denken: Pathogenese, Zyklus und Therapie

© piyato | iStock

Vaginalmykose im Fokus

Vaginalmykosen neu denken: Pathogenese, Zyklus und Therapie

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Intimhygiene: Was die vaginale Schleimhaut wirklich braucht

© iStock / okskukuruza

Vaginale Gesundheit

Intimhygiene: Was die vaginale Schleimhaut wirklich braucht

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

PPAR-Isoform-Selektivität: wissenschaftliche Grundlagen und klinische Relevanz

Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Planegg-Martinsried

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Therapie mit Glukokortikoiden

Was beim Absetzen von Steroiden zu beachten ist

Lesetipps
Ein Mann muss aufstoßen und hält sich die Hand vor den Mund.

© Andrey Popov / stock.adobe.com

Vier Ursachen im Überblick

Häufiges Aufstoßen: Woher es kommen kann und wie therapiert wird