Skilanglauf und Wanderungen sind der richtige Wintersport für Schwangere

Wenn Schwangere in die Berge fahren, sind dabei einige wichtige Regeln zu beachten.

Von Privatdozent Tomas Jelinek Veröffentlicht:

Für eine gesunde Schwangere sind Höhen von bis zu 2500 m bei geringer körperlicher Belastung unproblematisch, da der Sauerstoff-Partialdruck dort für die Versorgung von Mutter und Kind ausreichend ist. Bei stärkerer körperlicher Anstrengung oder bei bestehendem Schwangerschaftsrisiko wie Anämie unter 10 g/dl, Rauchen oder Plazenta-Insuffizienz sollte jedoch eine Höhe von 2000 m nicht überschritten werden, da es zu einer Sauerstoff-Mangelversorgung des Kindes kommen kann.

Alpiner Skilauf und Snowboarding ist in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen, da selbst bei routinierten Läuferinnen Stürze nicht auszuschließen sind. Im ungünstigen Fall kann es dabei zum Blasensprung oder zu einer vorzeitigen Plazentalösung mit Lebensgefahr für Mutter und Kind kommen. Doch auch ein "einfacher" Knochenbruch wirkt sich in der Schwangerschaft gravierender aus als sonst, da Röntgenuntersuchungen, eine eventuell notwendige Narkose oder Operationen das ungeborene Kind schädigen können.

Gegen Wanderungen oder Skilanglauf in Höhen bis zu 2000 m bei submaximaler Belastung ist jedoch bei gesunden Schwangeren nichts einzuwenden, solange sich die werdende Mutter selbst dabei wohl fühlt. Als Anhaltswert kann eine maximale Herzfrequenz von 140/min unter Belastung gelten.

Mehr Informationen zur reisemedizinischen Beratung unter www.crm.de

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

© KVNO

Schnell und sicher

Hybrid-DRG Plus: Ambulante Operationen per Mausklick abrechnen

Anzeige | Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ein Stempel mit der Aufschrift "Regress"

© Gina Sanders / stock.adobe.com |

Interview zum Vertragsarztrecht

Regress-Prävention: Wie Ärzte Formfehlern aus dem Weg gehen