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Steroide helfen nur kurzfristig bei Tennisellbogen

ST. LUCIA (dpa). Patienten mit Tennisellbogen haben mit Physiotherapie auf Dauer bessere Heilungschancen als mit Steroid-Injektionen oder bei Zuwarten. Das belegt eine Studie aus St. Lucia in Australien.

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Ein Forscherteam von der Universität Queensland hat bei Patienten mit Tennisellbogen drei Ansätze getestet: Abwarten, Steroid-Injektionen und Physiotherapie.

Sechs Wochen nach Studienbeginn hatten die Injektionen am besten gewirkt. In dieser Gruppe hatten sich die Beschwerden bei 78 Prozent der Patienten gebessert, in der Physiotherapiegruppe bei 65 Prozent und mit Abwarten bei 27 Prozent der Patienten (BMJ 29, 2006, online).

Nach einem Jahr jedoch waren in der Injektionsgruppe die Beschwerden am häufigsten wiedergekehrt. Patienten dagegen, die eine Physiotherapie oder gar keine Behandlung erhalten hatten, klagten kaum noch über Beschwerden oder waren sogar komplett genesen.

"Man sollte Patienten mit Tennisellbogen versichern, daß sich ihr Zustand mit Physiotherapie und ergonomischer Beratung meist langfristig bessert", so Dr. Bill Vicenzino aus Queensland.

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