Diabetes mellitus

Stillen Mütter mit Diabetes, bleiben die Kinder schlank

Veröffentlicht:

MÜNCHEN (ars). Stillen schützt Kinder vor Übergewicht. Was für gesunde Mütter gilt, ist nun auch für Frauen mit Typ-I-Diabetes nachgewiesen.

Knapp 80 Prozent von rund 800 Teilnehmerinnen einer Studie entschieden sich fürs Stillen. Im Alter von zwei Jahren waren nur 13 Prozent der so ernährten Kinder übergewichtig, aber 22 Prozent der nie gestillten. Das bedeutet für nicht gestillte Kinder ein um 60 Prozent erhöhtes Risiko, übergewichtig zu werden. Dabei wirkt sich nach den Berechnungen bereits eine Stilldauer von vier Wochen positiv aufs Gewicht aus. Die Arbeit stammt von Wissenschaftlern um Professor Anette-G. Ziegler von der Universität München (Dtsch Med Wochenschr 133, 2008, 1173).

Mehr zum Thema

Gesunde Ernährung

DANK kritisiert Ernährungsbericht der Regierung

Fachgesellschaft

DDG fordert FFP-2-Masken auch für Typ-1-Diabetiker

WIdO-Heilmittelbericht

Diabetes: Weniger Fußamputationen dank DMP

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Das könnte Sie auch interessieren
Die Bildschirmdarstellung einer Magnetresonanz-(MR)-Mammographie. Deutlich sichtbar ein winziger Tumor in der Brust einer Patientin.

Onkologie und Palliativmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Fatigue und Schmerzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Kraftlos und ständig müde: So fühlen sich zwei Drittel aller Patienten mit schwerer COVID-19 auch noch sechs Monate nach Erkrankungsbeginn.

Corona-Studien-Splitter

Speichelprobe statt Nasen-Rachen-Abstrich?