Parkinson

Störungen des Gleichgewichts auf der Spur

Das EU-Projekt Moving beyond soll klären: Wie steuert das Gehirn Bewegung im Alter und bei Parkinson?

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TÜBINGEN. Gang- und Gleichgewichtsstörungen gehören im Alter zu den häufigsten Symptomen. Bei Parkinson sind sie eines der vier Hauptsymptome. Störungen von Gang- und Gleichgewicht verursachen Stürze und darauf folgende Frakturen.

Laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes gab es im Jahr 2006 mindestens fünf Millionen Stürze älterer Menschen, teilt das Hertie-Institut für klinische Gehirnforschung (HIH) in Tübingen mit.

Im EU-Projekt "Moving beyond" wollen Forscher herausfinden, wie das Gehirn Bewegungen im Alter und bei Parkinson steuert. Das mit insgesamt 2,5 Millionen geförderte und aus neun Projekten bestehende Forschungsvorhaben wird von Wissenschaftlern des HIH und dem Wissenschaftsmanagement des Instituts für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik des Universitätsklinikums Tübingen geleitet.

Es ist in drei Schwerpunkte Grundlagenforschung, Diagnostik und Therapie gegliedert. "Moving beyond" soll das Grundlagenverständnis von motorischen Prozessen verbessern, die Diagnostik erleichtern sowie neue Ansätze für evidenzbasierte Therapien entwickeln. (otc)

www.hih-tuebingen.de

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