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Strahlenfolgen noch 60 Jahre nach Atombombe

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NAGASAKI (dpa/eb). Auch 60 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki leiden die Überlebenden an den Folgen der Verstrahlung. Einer neuen Studie zufolge sind bei 45 Prozent der untersuchten Opfer Schilddrüsenerkrankungen aufgetreten (JAMA 295, 2006,1011).

Davon hatten 20,7 Prozent der Patienten Schildrüsen-Knoten, 2,1 Prozent maligne Tumoren. Je jünger die Opfer bei der Bombardierung 1945 waren und je größer die Strahlendosis, desto wahrscheinlicher sei das Auftreten einer Schilddrüsenerkrankung, so die Forscher aus Nagasaki und Tokio um Dr. Misa Imaizumi.

Die Wissenschaftler hatten zwischen den Jahren 2000 und 2003 etwa 4000 Opfer in den beiden von den USA bombardierten Städten untersucht.

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