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Tai Chi verhilft Senioren zu mehr Selbstvertrauen im Alltag

NEU-ISENBURG (Smi). Tai Chi und Qigong können dazu beitragen, alten Menschen den Alltag zu erleichtern. Beides fördert die Balance und die Konzentration, wie eine Studie aus den USA belegt.

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Professor Yang Yang von der University of Illinois in Urbana-Champaign, selbst Tai-Chi-Meister, hat in zwei Studien festgestellt, daß alte Menschen schon nach zwei Monaten von einem regelmäßigen Training profitieren. Tai Chi und Qigong sind ursprünglich alte chinesische Kampfkünste, die langsame Bewegungen mit Meditation kombinieren.

Yang und seine Kollegen absolvierten mit ihren 39 Probanden eine Kombination aus Tai Chi und Qigong über einen Zeitraum von sechs Monaten, und zwar an drei Tagen pro Woche. Die Probanden waren im Durchschnitt 80 Jahre alt. Eine Vergleichsgruppe umfaßte 29 Teilnehmer. In Labortests zeigte sich, daß sich sowohl die Balance als auch die Stärke und Standfestigkeit der Teilnehmer nach dem Training erhöht hatte.

Wichtiger noch seien aber die persönlichen Erfahrungen der alten Menschen gewesen, so Yang. "Senioren sagten mir, daß sie nun ihre Socken und ihre Jeans wieder so anziehen könnten, wie sie es von früher gewohnt waren: im Stehen und nicht im Sitzen." Eine Frau habe ihm erzählt, daß sie sich nun wieder zutraue, die Treppen bis zu ihrer Dachkammer allein hoch zu steigen.

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