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Teebaumöl fördert Resistenzen gegen Antibiotika

ULSTER (ddp.vwd). Wird Teebaumöl in zu niedrigen Konzentrationen angewandt, fördert dies bei Bakterien die Bildung von Resistenzen gegen Antibiotika.

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Forscher um Dr. Ann McMahon von der Universität in Ulster in Nordirland haben die Wirkung des antibakteriellen pflanzlichen Mittels auf Staphylokokken, Kolibakterien und Salmonellen untersucht. Wurde das Öl zu stark verdünnt und 72 Stunden lang nur in Konzentrationen von 0,1 und 0,25 Prozent gegen die Erreger angewandt, ließen sich die Bakterien nicht abtöten, jedoch wurden die Abwehrmechanismen der Erreger aktiviert. Das machte die Mikroben widerstandsfähiger gegen Antibiotika, teilt die Universität Ulster mit.

Wer also regelmäßig Teebaumöl in niedrigen Konzentrationen auf die Haut auftrage, könne Bakterien heranzüchten, gegen die Antibiotika nicht mehr gut wirken, warnen die Forscher. Das Öl wird oft bei Hautinfektionen verwendet. Es ist auch in Hautcremes, Shampoos, Badezusätzen und Mundwassern enthalten.

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