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Topika-Kombi: oft die optimale Psoriasistherapie

HANNOVER (grue). Die topische Therapie mit Vitamin-D-Analoga und Steroiden bleibt vorerst Goldstandard in der Pharmakotherapie bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis. Bei schwerer Erkrankung sind auch systemisch wirkende Psoriasis-Medikamente nötig.

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Das aktuelle Vorgehen bei Psoriasis hat Dr. Diamant Thaci von der Hautklinik der Universitätsklinik in Frankfurt am Main bei einer Pri-Med-Fortbildung in Hannover vorgestellt. Bei der für Hausärzte konzipierten Fortbildungsreihe ist die "Ärzte Zeitung" Medienpartner.

Etwa die Hälfte der fast eine Million therapiebedürftigen Psoriasis-Patienten wird in Hausarztpraxen betreut. Sie erhalten vorwiegend topisch wirksame Medikamente, wie eine TED-Befragung der Teilnehmer ergeben hat. "Das ist auch richtig, denn die meisten Patienten kommen mit Salben aus", so Thaci.

Bewährt hat sich unter anderen die Kombination aus dem Vitamin-D-Analogon Calcipotriol und dem topischen Kortikoid Betamethason. Calcipotriol wird morgens aufgetragen und hemmt das übermäßige Wachstum der Keratinozyten. Das Steroid wird abends angewendet und hat eine entzündungshemmende und immunsuppressive Wirkung. "Einfacher geht es mit einer Fixkombination, mit der die erkrankte Haut einmal am Tag eingecremt wird", so Thaci.

Bei schwerer Psoriasis sei aber oft eine systemische Therapie nötig, sagte der Hautarzt. Es wird dann mit Retinoiden, Methotrexat, Ciclosporin A, Fumarsäureestern oder Biologicals behandelt. In schwierigen Fällen werden vom Facharzt topisch-systemische Kombinationstherapien zusammengestellt, womit auch der Langzeitbedarf an Immunsuppressiva niedrig gehalten werden kann.

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