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Transplantation: Mit Sport gegen die Fatigue

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HEIDELBERG (ple). Bei Krebspatienten verringert körperliche Aktivität vor, während und nach einer Stammzelltransplantation die durch die Krebserkrankung und -therapie hervorgerufene Fatigue. Das geht aus einer Studie mit mehr als 100 Patienten am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg hervor (Blood 2011; 117: 2604).

Am Ende der Studie war bei den Patienten in der Sportgruppe der Fatigue-Score um 15 Prozent geringer ausgeprägt. Im Gegensatz dazu war die Fatigue in der Kontrollgruppe um 28 Prozent erhöht. Ebenfalls verringerte das Training das subjektive Stressempfinden, wie das NCT mitteilt.

Die Sportgruppe nahm zusätzlich zur klinischen Standardtherapie zweimal pro Woche an einem von Trainern angeleiteten Programm an Sportgeräten teil. Die Kontrollgruppe erhielt nur Zugang zu Sportgeräten, aber mit gleichem Maß an sozialer Betreuung.

Nach Ansicht der Wissenschaftler um Dr. Joachim Wiskemann lässt sich ein Trainingsprogramm wie jenes in der Studie leicht in die Standard-Supportivtherapie integrieren.

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