Tübinger erhält Pädiatrie-Preis von Springer Medizin

HEIDELBERG (eb). Alle zwei Jahre zeichnet Springer Medizin eine herausragende Arbeit aus dem Fachbereich Pädiatrie aus, die jeweils in den letzten 24 Ausgaben (der letzten zwei Jahrgänge) der Monatsschrift Kinderheilkunde erschienen ist. Diesjähriger Preisträger ist Dr. Ekkehard Sturm aus Tübingen, Humanmediziner und Facharzt in der Pädiatrie.

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Er erhält die Auszeichnung für seinen Beitrag "Lebererkrankungen des Säuglings". Verliehen wurde der Julius Springer-Pädiatriepreis aus Anlass der 107. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Bielefeld. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert.

Im Mittelpunkt der prämierten Fortbildungsarbeit stehen cholestatische Lebererkrankungen beim Säugling. Sturm beschreibt die erforderliche Diagnostik, um die Ursache der Erkrankung festzustellen, und stellt anschaulich und praxisnah die verschiedenen Therapiemöglichkeiten vor.

Wichtiger Transfer von Wissenschaft zur Praxis

Die Jury begründet in ihrem Urteil, Lebererkrankungen seien zwar bei Säuglingen selten, aber nur ein hinreichend ausgebildeter Pädiater könne die Krankheit erkennen und die richtige Therapie einleiten.

Wird die Lebererkrankung bei einem Säugling zu spät diagnostiziert, so kann das für den Patienten schwere Folgen haben, heißt es in der Begründung der Jury.

Die Arbeit stelle einen wichtigen Transfer von Wissenschaft zur Praxis dar, so Professor Fred Zepp, Federführender Schriftleiter der Zeitschrift, in der Laudatio.

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