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UN besorgt über Vogelgrippe in Nigeria

ROM (mut). Die Vereinten Nationen äußern sich besorgt über den Vogelgrippe-Ausbruch in Nigeria. Die Gefahr sei groß, daß sich das H5N1-Virus weiter in Afrika ausbreite und die Lebensgrundlagen vieler Menschen dort zerstöre.

Veröffentlicht:

"Wenn die Situation in Nigeria außer Kontrolle gerät, wird das zerstörerische Auswirkungen auf die Geflügel-Zahl in der Region haben, es wird ernsthaft den Lebensunterhalt von Millionen Menschen gefährden und die Möglichkeit einer Ansteckung der Menschen mit dem Virus erhöhen", sagte Samuel Jutzi von der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) in Rom.

Er forderte andere Länder dazu auf, einen möglichen Vogelgrippe-Ausbruch genau zu beobachten und vermehrte Todesfälle bei Vögeln und Geflügel den zuständigen Behörden umgehend mitzuteilen. Nach Angaben der Welt-Tiergesundheitsorganisation (OIE) sind seit Mitte Januar etwa 40 000 Hühner in der Provinz Kaduna in Nigeria an der Vogelgrippe gestorben.

Auch in der Nachbarprovinz Kano kam es zu einem Geflügelsterben, dessen Ursache allerdings noch unklar ist. Wie das Magazin "New Scientist" online berichtet, liegt in den betroffenen Regionen ein großes Überwinterungsgebiet von Knäck- und Spießenten. Die Tiere gelten als Virenüberträger. Ein Teil dieser Vögel zieht im Frühjahr auch über Mitteleuropa.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: H5N1 ist für Afrika keine Katastrophe

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