Centers for Disease Control

US-Behörde ruft Auslands-Reisende zu Masern-Impfungen auf

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Reisenden aus den USA wird eingeschärft, ihren Masernschutz zu kopntrollieren: Masern sind hochansteckend und werden durch Husten und Niesen übertragen.

Reisenden aus den USA wird eingeschärft, ihren Masernschutz zu kopntrollieren: Masern sind hochansteckend und werden durch Husten und Niesen übertragen.

© fotohansel / stock.adobe.com

ATLANTA. Angesichts mehrerer Masernausbrüche in den USA rufen jetzt die „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) US-Bürger dazu auf, bei Auslandsreisen ihren Masern-Impfschutz zu überprüfen und sich gegebenenfalls impfen zu lassen. In den USA werden nämlich die meisten Masern-Infektionsketten von Reiserückkehrern ausgelöst, betonen die CDC.

Und: Das Infektionsrisiko in vielen anderen Ländern ist hoch. Weltweit erkranken nach Schätzungen im Schnitt jedes Jahr 10 Millionen Menschen an Masern, und fast 110.000 Betroffene sterben daran.

Reisenden wird eingeschärft: Masern sind hochansteckend und werden durch Husten und Niesen übertragen. Wegen der hohen Kontagiosität können bis zu 90 Prozent der Menschen in der Nähe eines Masernkranken angesteckt werden. Ein Infizierter kann zudem bis zu vier Tage vor Auftreten des typischen Ausschlags andere in seiner Umgebung infizieren.

Auch in Deutschland raten Ärzte bei Auslandsaufenthalten zum Masernschutz. In Europa besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko vor allem bei Reisen nach Belgien, Frankreich, Italien, Rumänien, Bosnien und Herzegovina, Georgien, Russland, Serbien und der Ukraine.

Wegen seiner zentralen Lage in Europa und Ausbrüchen in Nachbarländern ist Deutschland zudem besonders vulnerabel für die Einschleppung von Erregern. Und auch bei uns hat es dieses Jahr bereits Ausbrüche gegeben. Außer Kindern rät die STIKO allen Erwachsenen im Alter unter 50 Jahren zum Impfschutz. (eis)

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