Große Meta-Analyse

Übergewicht beginnt im Mutterleib

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Veranlagung zu Übergewicht wird bereits vor der Geburt geprägt, berichtet die Charité Berlin (Plos One 2012; 7, (10): e47776).

Bei einem Geburtsgewicht von mehr als 4 Kilo ist im späteren Leben das Risiko für Übergewicht doppelt so hoch wie bei normalem Geburtsgewicht.

Die Meta-Analyse belegt, dass das lebenslange Risiko wesentlich vom Lebensstil der werdenden Mutter abhängt. Übergewicht, Überernährung, Bewegungsmangel und resultierende Stoffwechselkrankheiten in der Schwangerschaft begünstigen ein hohes Geburtsgewicht.

Die Charité-Forscher haben 66 Studien mit mehr als 640.000 Probanden aus 26 Ländern ausgewertet. (eb)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Neuer GLP-1-Rezeptoragonist

Orforglipron: Bekommt Semaglutid jetzt Konkurrenz?

Kommentare
Dr. Susan Brauner 12.01.201320:25 Uhr

Wovon hängt es denn nun ab?

Wovon hängt das Risiko eines Kindes denn nun genau ab, später übergewichtig zu sein?
Vom Gewicht der Mutter, speziell auch in der Schwangerschaft (mein BMI lag bei 22 zu Beginn und ich nahm knapp 12 kg zu) oder vom Geburtsgewicht des Kindes (lag bei 4500g)? Mein Mann wog bei seiner Geburt gar fast 5kg ud ist ein schlanker, fast leptosomer Erwachsener. Der Artikel ist wenig differenziert.

Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
Porträt: Dr. Jörg Sandmann | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

© Porträt: Dr. Jörg Sandmann | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Der hypogonadale Patient in der Hausarztpraxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Off-Label-Use möglich

Long-COVID-Therapie: So schätzt Hausarzt Maibaum den G-BA-Beschluss ein

Lesetipps
Ei Spiegelei in einer Pfanne

© Kevsan / stock.adobe.com

Gastbeitrag

Sind Eier wirklich so gefährlich für Herz und Gefäße?