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Vollkorn verringert das Bauchfett

BOSTON/LOGAN (ars). Gesunde Ernährung lohnt sich auch im Alter. Sie hält nicht nur den Körper schlank, sondern auch den Geist fit. So tragen Vollkornprodukte dazu bei, Körpergewicht und Fettanteil niedrig zu halten, geht aus einer Studie mit 434 Erwachsenen von 60 bis 80 Jahren hervor (J Nutr 139, 2009, 1950).

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Besonders Vollkornbrot und Frühstücksflocken wirken Übergewicht entgegen.

Besonders Vollkornbrot und Frühstücksflocken wirken Übergewicht entgegen.

© Foto: emmiwww.fotolia.de

In der Studie bestand eine lineare Beziehung: Je mehr dieser Nahrungsmittel - hauptsächlich dunkles Brot, Naturreis und Frühstücksflocken - die Teilnehmer verzehrten, um so geringer waren BMI und Fettgewebe. Unabhängig von Sport und sonstigem Lebensstil hatten jene, die am meisten Vollkornprodukte zu sich nahmen, 2,4 Prozent weniger Körperfett und 3,6 Prozent weniger Bauchfett als jene, die am wenigsten aßen. Und ihr BMI betrug nur rund 26 im Vergleich zu knapp 27.

Noch ausgeprägter war der Effekt, wenn die Forscher bei ihren Berechnungen nur Getreideprodukte aus Vollkorn berücksichtigten. Ballaststoffe aus Obst und Gemüse hatten kaum Einfluss, wie der aus 126 Punkten bestehende Food Frequency Questionnaire und die Doppel-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) ergaben.

Allerdings verzehrten die Studienteilnehmer nicht ausreichend Vollkornprodukte - anderthalb Portionen täglich - und auch zu wenig Ballaststoffe - nur knapp 19 Gramm. Empfohlen wird jeweils das Doppelte. Vollkorngetreide wirkt einer Adipositas wohl durch den günstigen Einfluss auf Insulin und Inkretinhormone wie Glucagon-like-Peptid-1 entgegen, wie die Autoren vermuten.

Eine gesunde Ernährung kommt außerdem den kognitiven Leistungen älterer Menschen zugute, stellte sich bei einer Studie mit mehr als 3600 Erwachsenen über 65 Jahre heraus (J Nutr 139, 2009, 1944). Forscher aus Logan hatten sie im Verlauf von elf Jahren mehrmals nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt und mit dem Modified Mini Mental Status Test (bester Wert: 100 Punkte) untersucht.

Wer am meisten empfehlenswerte Speisen aß, schnitt schon zu Anfang um 1,8 Punkte besser ab als jene mit dem niedrigsten Anteil. Zu Studienende war der Punktwert nur um 3,4 gefallen im Vergleich zu 5,2.

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