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Fuß-Syndrom

Vorsicht mit Sandalen bei Diabetes!

Bei neuropathiebedingtem Diabetischen Fuß-Syndrom sind Sandalen und Barfußgänge tabu.

Veröffentlicht:

BERLIN. Patienten mit neuropathiebedingtem Diabetischen Fuß-Syndrom (DFS) nehmen Schmerzen nicht mehr richtig wahr. Sie haben zudem oft Missempfindungen wie Brennen oder heiße Füße und lieben daher Sandalen.

Dabei besteht aber das Risiko, dass bereits kleine Steinchen unbemerkt gefährliche Fußwunden verursachen, oder Sandalenriemen die Haut schädigen, warnt diabetesDE in einer Mitteilung: Diabetiker ohne Neuropathie könnten ihr Schuhwerk hingegen frei wählen.

Diabetiker mit neuropathiebedingtem DFS-Risiko brauchen atmungsaktive, geschlossene Schuhe mit weichem Fußbett. Innen sollte es keine Nähte geben, um druckgefährdete Stellen zu schonen.

DFS-Patienten müssen Schutz- oder Maßschuhe tragen - im fortgeschrittenen Stadium Verbands- oder Entlastungsschuhe. Die GKV zahlt diabetische Schutzschuhe nur in bestimmten Fällen, etwa bei fortgeschrittenem DFS.

Das wissen viele Hausärzte nicht, so diabetesDE. Die meisten Betroffenen kämen daher mit einer Verordnung aus einer Schwerpunktpraxis zum orthopädischen Schuhmacher. Der Eigenanteil betrage dann meist noch etwa 76 Euro. (eis)

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