Warnung vor Zeckenkrankheit in der Türkei

DÜSSELDORF (eb). Erreger des Krim-Kongo hämorrhagischen Fiebers sind in weiten Teilen der Türkei verbreitet, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM). Die Krankheit wird vor allem durch Zecken übertragen. Zeckenschutz ist Reisenden daher anzuraten.

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Dieses Jahr seien in der Türkei bereits sechs Menschen aus den Provinzen Corum, Samsun und Sivas an der Virusinfektion gestorben. Mehr als 150 Erkrankte wurden 2007 und 438 Erkrankte mit 27 Todesfällen 2006 registriert. Betroffen ist vor allem das zentrale und nördliche Anatolien. Auch aus dem Süden Russlands werden aktuell 18 Erkrankungen inklusive zwei Todesfällen gemeldet.

"Reisende sollten über effektiven Zeckenschutz beraten werden", rät Privatdozent Tomas Jelinek vom CRM. Die Virusinfektion gleicht zunächst einer Grippe mit Fieber und Erschöpfung. Nach kurzer Zeit kommt es jedoch zu Blutungen, die zu einem Kreislaufkollaps und Schock führen können. 10 bis 50 Prozent der Erkrankten sterben. Mehr Infos: www.travelmed.de unter "Zeckenalarm"

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