Weltweit ist Lepra noch lange nicht besiegt

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WÜRZBURG (dpa). Lepra ist nach Ansicht der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) noch lange nicht besiegt. Zwar sei der Kampf gegen die Infektionskrankheit bisher durchaus erfolgreich gewesen, sagte DAHW-Präsident Alois Pöschmann in Würzburg.

Es sei aber Schönfärberei, von einer weltweiten Ausrottung der Lepra zu sprechen. Dieses Ziel hatten die Vereinten Nationen ausgerufen. 2005 wurden weltweit 290 000 neue Lepra-Erkrankungen gemeldet, 110 000 weniger als 2004.

Die DAHW hat seit ihrer Gründung heute vor 50 Jahren mehr als zwei Millionen Leprakranken eine Therapie ermöglicht. Es unterstützt etwa 300 Projekte in 34 Ländern mit einem Etat von mehr als 13 Millionen Euro.

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