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Grippe-Index

Weniger Infekte, darunter aber mehr Influenza

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BERLIN. Die Grippewelle hält in Deutschland weiter an, berichtet die AG Influenza am Robert Koch-Institut. Kennzeichen sind ein weiterer Anstieg der wöchentlichen Influenzameldungen sowie mit 54 Prozent eine hohe Rate von Influenza bei Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen (ARE).

Auch verharrt die ARE-Aktivität bundesweit auf der höchsten Stufe (stark erhöht). Die Zahl der ARE-Patienten ist allerdings in der Woche bis zum 12. Februar (6. KW) im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken. Der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle könnte damit erreicht worden sein, vermuten die Grippeexperten.

Für die 6. KW wurden 17.350 labordiagnostisch bestätigte Influenzainfektionen an das RKI übermittelt (zum Vergleich: 16.138 Fälle waren es in der Vorwoche). Influenza A(H3N2)-Viren sind diesen Winter mit 98 Prozent der am häufigsten identifizierte Influenza-Subtyp. Jeder fünfte Patient mit laborbestätigter Influenza wurde in dieser Saison stationär behandelt.

Seit dem vergangenen Oktober (40. KW) wurden 188 Ausbrüche mit mehr als fünf Influenza-Fällen an das RKI übermittelt, 27 davon in der 6. KW; darunter waren neun in Krankenhäusern, drei in Alten- und Pflegeheimen sowie je zwei in Schulen, Reha-Einrichtungen, medizinischen Behandlungseinrichtungen, Kindertagesstätten.

Bislang wurden 192 Todesfälle mit Influenzainfektion an das RKI übermittelt, davon waren 182 (95 Prozent) im Alter ab 60 Jahre. (eis)

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