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Europäische Impfwoche vom 24. bis 29. April

Wie „Faktensandwiches“ bei der Impf-Beratung helfen

Während der Europäischen Impfwoche möchte das RKI jeden Tag eine Falschinformation zum Impfen aufklären. Dabei sollen sogenannte „Faktensandwiches“ helfen.

Veröffentlicht:

Berlin. Am 24. April startet die Europäische Impfwoche (EIW) 2023 der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Aktion soll die Wichtigkeit von Impfungen sowie ihre Rolle in der Prävention von Krankheiten und für den Schutz der Bevölkerung herausstellen. Darauf weist das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem aktuellen Epidemiologischen Bulletin (EpiBull) hin. Die diesjährige EIW steht unter dem Motto „Big Catch-up“ und wird auf Social Media unter den Hashtags #EveryDoseCounts und #Vaccination Conversation beworben.

Impfungen sind ja eine der größten Errungenschaften der modernen Medizin und haben seit ihrem Einsatz viele Leben gerettet. Trotzdem stehen manche Menschen Impfungen bekanntermaßen skeptisch gegenüber. Die Gründe hierfür sind vielfältig, oft spielen aber Falschinformationen eine Rolle. Diese können unentschlossene oder impfkritische Personen weiter verunsichern.

Wider den Falschinformationen

Medizinisches Personal ist bei der Aufklärung solcher Falschinformationen von zentraler Bedeutung und ist oft die erste Anlaufstelle für Gespräche über Impfthemen. Um sie bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen, stellt das RKI verschiedene Materialien zur Verfügung, die bei schwierigen Gesprächen zum Thema Impfen unterstützen können: Während der EIW wird das Institut jeden Tag eine Falschinformation zum Impfen aufklären.

Dafür nutzt das RKI sogenannte „Faktensandwiches“: Hierbei wird zunächst der Fakt angeführt, dann die Falschinformation als solche benannt und anschließend erklärt, woher die Falschinformation kommt und wieso es sich um eine Falschinformation handelt. Abschließend wird der Fakt wiederholt.

Faktensandwiches helfen dabei, Falschinformationen effektiv aufzuklären, da der Ursprung der Falschinformation erklärt und eine plausible Alternativerklärung gegeben wird. Gleichzeitig kann auf die Vorbehalte des Gegenübers verständnisvoll eingegangen werden. Das schafft eine vertrauensvolle Gesprächsbasis. (eb)

Die Faktensandwiches finden Sie ab Montag, den 24. April zum Download auf der RKI-Website: www.rki.de/impfmythen. Darüber hinaus bieten die Gesprächskarten einen evidenzbasierten Leitfaden zur Führung schwieriger Impfgespräche.

Weitere Informationen rund um das Thema Impfen werden auf der Impfseite des RKI bereitgestellt unter: www.rki.de/impfen

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