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Wie chronischer Streß dem Herzen schadet

LONDON (Rö). Wer Streß bei der Arbeit hat, hat nach den Ergebnissen einer Studie ein mehr als verdoppeltes Risiko für das Metabolische Syndrom im Vergleich zu Menschen ohne Streß. Das könnte erklären, warum bei Streß die Rate von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht ist.

Veröffentlicht:

Die Ergebnisse einer großen Studie dazu hat Professor Tarani Chandola vom University College in London im "British Medical Journal" online veröffentlicht. An der Studie haben etwa 10 000 Männer und Frauen teilgenommen, alles Angehörige des Öffentlichen Dienstes. Bei diesen Menschen wurden über 14 Jahre Daten erhoben.

Zu vier Zeitpunkten wurde während der Studie dokumentiert, wie stark sich die Teilnehmer gestreßt fühlten. Zudem wurde ermittelt, ob sie Kriterien des Metabolischen Syndroms erfüllten.

Ergebnis: Bei Männern mit chronischem Streß, also Streß bei mindestens drei von vier Kontrollen, war die Wahrscheinlichkeit verdoppelt, ein Metabolisches Syndrom zu bekommen. Bei Frauen war die Wahrscheinlichkeit vervierfacht, aber die Aussagekraft wegen kleiner Fallzahlen geringer.

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