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Impfung

Windpocken werden selten

BERLIN (eis). Durch die allgemeine Impfung ist die Zahl der Windpockenfälle in Deutschland deutlich zurückgegangen, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV).

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So wurden bei Ein- bis Vierjährigen noch 2005/06 monatlich 2,4 Erkrankungen pro Meldepraxis registriert, 2011/12 waren es nur noch 0,2 und damit 92 Prozent weniger.

In anderen Altersgruppen gingen die Fälle etwas weniger zurück. Der Erkrankungsgipfel liegt heute bei den Fünf- bis Neunjährigen (0,3 Fälle monatlich pro Praxis).

Die Rate liegt aber noch deutlich unter der Quote von vor sechs Jahren (1,3 Fälle monatlich). Von der Herdenimmunität gegen Varizellen profitieren vor allem Säuglinge aber auch Erwachsene.

In der AGV melden bundesweit etwa 800 Niedergelassene die Varizellen- und Herpes-zoster-Fälle in ihren Praxen.

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