Neuro-psychiatrische Krankheiten

Wo im Hirn die Angst vor Strafe sitzt

Veröffentlicht: 08.10.2007, 08:00 Uhr

CAMBRIDGE (ddp). Forscher aus Deutschland und der Schweiz haben mit funktioneller MRT die Hirnregionen identifiziert, die auf Bestrafung beim Verstoß gegen soziale Normen reagieren. Die Hirnareale im präfrontalen Kortex wurden immer dann aktiv, wenn Menschen etwas taten, das eine Bestrafung zur Folge haben kann (Neuron 56, 2007, 185).

Die Ergebnisse könnten ein Ansatzpunkt zur Erforschung psychopathischer Verhaltensweisen sein. So werden bei manchen Menschen mit Schäden im präfrontalen Kortex extreme Verhaltensweisen beobachtet, obwohl den Betroffenen der Verstoß gegen die Norm bewusst ist. Ursache könnte eine Störung der sonst im Gehirn verankerten Mechanismen der sozialen Kontrolle sein.

Mehr zum Thema

Meta-Analyse

Wie viele Menschen wirklich Linkshänder sind

Bayern

Corona: KV bietet Hilfe bei Psychokrisen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Corona-Bonus für Pflegekräfte?

Steuerfreie Sonderzahlung

Corona-Bonus für Pflegekräfte?

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden