Zahl der Doping-Fälle geht leicht zurück

BERLIN (ami). Im Kampf gegen Doping zieht die Nationale Anti- Doping-Agentur (NADA) eine insgesamt positive Bilanz für das vergangene Jahr. Trotz verstärkter Kontrollen sind weniger Doping-Fälle festgestellt worden als ein Jahr zuvor.

Veröffentlicht:

Bei insgesamt 8671 Doping-Kontrollen sind im deutschen Sport 2005 den Angaben zufolge in 67 Fällen Sanktionen ausgesprochen worden. 72 waren es im Vorjahr. Etwas weniger als die Hälfte der Kontrollen wurden bei Wettkämpfen von den Sportverbänden vorgenommen.

Eine schlechte Nachricht meldet die NADA dennoch. "Wir stellen mit Schrecken fest, daß ‚social drugs' wie Cannabis als gesellschaftliches Phänomen auch im Sport stark präsent sind", so NADA-Geschäftsführer Roland Augustin gestern in Berlin.

Von den 67 festgestellten Doping-Fällen sind Cannabinoide die Substanzklasse, die am häufigsten gefunden wurde, nämlich 14 mal. 13 mal wurden Diuretika und andere Maskierungsmittel festgestellt. Anabolika folgen auf Rang drei mit elf Fällen. Je zehn mal ist der Mißbrauch von Beta-2-Agonisten und Stimulanzien sanktioniert worden. Noch keine Rolle spielt den Angaben zufolge das Gendoping. Die Labore arbeiten jedoch bereits an Kontrollstrategien.

Künftig will die NADA zur Eindämmung des Dopings auch auf Prävention setzen. Dazu hat sie ein Konzept entwickelt, das sich an junge Athleten und deren Trainer wendet.

Mehr zum Thema

Nutzen durch randomisierte Studie belegt

Qigong-Übungen senken erhöhten Blutdruck

* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Abb. 2: ADA und nAb unter AVT05 und Referenz-Golimumab bis Woche 16

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Colitis ulcerosa

Das erste Golimumab-Biosimilar erweitert die Therapieoption bei entzündlichen Erkrankungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vergleich der Kreise

Wo sich besonders wenige Senioren gegen Pneumokokken impfen lassen

„Sprechende Medizin“ beim Bayerischen Rundfunk

Hausarzt Schelling klärt im Radio über wichtige Gesundheitsthemen auf

Lesetipps
Menschen im Park machen Qigong-Übungen

© zinkevych / Stock.adobe.com

Nutzen durch randomisierte Studie belegt

Qigong-Übungen senken erhöhten Blutdruck

Tablette, auf der GLP-1 steht

© THIBNH / Generated with AI / Stock.adobe.com

Neuer GLP-1-Rezeptoragonist

Orforglipron: Bekommt Semaglutid jetzt Konkurrenz?