Sehbehinderte

Zehn Tipps für eine optimale Beleuchtung

Am 6. Juni ist Sehbehindertentag. Zu diesem Anlass informiert ein Faltblatt über die optimale Beleuchtung.

Veröffentlicht:

BERLIN. Zum Sehbehindertentag am 6. Juni legt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) den Fokus auf das Thema „Licht und Beleuchtung“.

Vielen Menschen mit Seheinschränkung sei nicht bewusst, dass eine gute Beleuchtung äußerst effektiv dazu beitragen kann, den Alltag zu erleichtern, heißt es in der Mitteilung des DBSV.

Der Verband hat daher zehn Tipps zur Beleuchtung in einem Faltblatt zusammengestellt:

  • Die Grundausleuchtung der gesamten Wohnung sollte gleichmäßig, ausreichend hell, blendfrei, schattenarm und flimmerfrei sein.
  • Eine indirekte Beleuchtung über helle Wände und Decken ist gut geeignet für dunkle Raumteile oder als Ergänzung.
  • Testen Sie, ob Sie mit kaltem oder mit warmem Licht besser zurechtkommen.
  • Wo gearbeitet, gelesen und gebastelt wird, ist eine zusätzliche Arbeitsplatzbeleuchtung nötig.
  • Wählen Sie Leuchten, bei denen man keine direkte Sicht auf die Lichtquelle hat.
  • Versuchen Sie, Blendung zu reduzieren, beispielsweise durch Lamellen oder Vorhänge an Fenstern, matte Fußböden und Arbeitsflächen.
  • Mit dimmbaren Leuchten kann man gut auf unterschiedliche Lichtverhältnisse und Veränderungen beim Lichtbedarf reagieren.
  • Bewegungsmelder, die beim Betreten eines Raumes automatisch das Licht anschalten, sind oft die bessere Lösung als Lichtschalter.
  • Bringen Sie Beleuchtung unter Hängeschränken nicht zu weit hinten an. Licht in Schränken erleichtert das Finden zum Beispiel von Kleidung.
  • In vielen Situationen ist eine Stirnlampe nützlich. Unterwegs sind Taschenlampen und kleine, klappbare Leuchten hilfreich. (eb)

Download des Faltblatts sowie Veranstaltungen zum Sehbehindertentag unter www.dbsv.org/ sehbehindertentag.html

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