Bayern

10 Milliarden Hilfspaket zur Coronavirus-Bekämpfung

Die bayerische Staatsregierung hat weitere finanzielle Hilfen zur Bekämpfung des Coronavirus-Ausbruchs beschlossen. Das Geld soll auch dazu dienen, kommunalen Kliniken einen Schutzschirm zu bieten.

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München. Der Bayerische Landtag hat in seiner Notsitzung das 10-Milliarden-Hilfspaket der Staatsregierung zur Bewältigung des Coronavirus-Ausbruchs verabschiedet. „Vergleichbares gab es nur während der Finanzkrise“, sagte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in seiner Regierungserklärung.

Auch Geld für Kliniken

Mit diesem Geld soll nicht nur das Überleben der von der Corona-Krise betroffenen bayerischen Wirtschaft gesichert werden. Vielmehr wolle die Staatsregierung auch den kommunalen Krankenhäusern zusammen mit dem Bund damit einen finanziellen Schutzschirm bieten.

„Niemand soll überlegen müssen, ob er eine Behandlung abrechnen kann“, sagte Söder. „Das wird alles geregelt“, versicherte er.

Mit dem Schutzschirm wolle man die finanziellen Einbußen abfedern, die dadurch entstehen, dass finanziell einträglichere Behandlungen zugunsten der Versorgung von Corona-Patienten verschoben werden müssen.

800.000 Schutzmasken für Bayern

Gute Nachrichten konnte Söder auch zur Versorgung mit Schutzmasken geben. Die Bundesregierung habe gerade eine größere Lieferung erhalten, von denen der Freistaat 800 .000 erhalte.

Außerdem sei die Eigenproduktion in Bayern mit mittelständischen Unternehmen auf den Weg gebracht. „Spätestens ab nächster Woche wird in Bayern produziert“, so Söder.

Außerdem habe der Freistaat zur medizinischen Versorgung aktuell 1000 neue Beatmungsgeräte gekauft und werde weitere erwerben. (bfe)

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