SARS-CoV-2

4,7 Prozent der getesteten Hamburger Ärzte haben Coronavirus-Antikörper

Das Hamburger Ärztenetz untersucht, inwieweit die Ärzte des Netzes selbst vom Coronavirus betroffen sind und wie ihr Immunstatus ist. Nun liegen erste Ergebnisse vor.

Veröffentlicht:

Hamburg. Erstes Ergebnis der Immunitätstestung im Hamburger Ärztenetz: Bei 4,7 Prozent und damit bei acht der 168 bislang getesteten Ärzte zeigte sich eine Immunisierung. Die Ärzte hatten zuvor nach Aufruf durch das Netz eine IgG-Bestimmung gegen SARS-CoV-2 im Blut vornehmen lassen.

„Das ist noch wenig, aber etwas mehr als beim Durchschnitt der Hamburger Bevölkerung“, sagte der Netzvorsitzende Dr. Andreas Schüßeler zum Ergebnis. Auffällig ist, dass unter den acht Ärzten

  • vier ein zuvor negatives PCR-Testergebnis hatten,
  • zwei ein zuvor positives PCR-Testergebnis hatten,
  • zwei zuvor keinen PCR-Test hatten vornehmen lassen.

Nach Aufenthalt in Österreich immun

Insgesamt gaben 45 der 168 teilnehmenden Ärzte an, dass sie zuvor aus Sorge vor einer Infizierung mit dem Coronavirus einen PCR-Test hatten vornehmen lassen – zum Teil auch ohne Symptome. Sie hatten aber häufig Kontakt zu Corona-Patienten oder sich in den Risikogebieten aufgehalten. Die Hälfte der acht Ärzte mit Immunisierung war zuvor in den bekannten Risikogebieten in Österreich.

Das Hamburger Ärztenetz wird über weitere Tests in den kommenden Wochen beobachten, wie sich die Immunität bei ihren Testärzten weiterentwickelt. (di)

Lesen sie auch
Mehr zum Thema

Regelung muss in die Approbationsordnung

Hartmannbund fordert einheitliche Aufwandsentschädigung fürs PJ

Das könnte Sie auch interessieren
Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

© Viacheslav Yakobchuk / AdobeStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Springer Pflege

Umgang mit Multimorbidität in der Langzeitpflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

© Kzenon / stock.adobe.com

Springer Pflege

COVID-19 in der Langzeitpflege

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Wo lang im Gesundheitswesen? Der SVR Gesundheit und Pflege empfiehlt mehr Richtungspfeile für alle Akteure.

© StefanieBaum / stock.adobe.com

Sachverständigenrat Gesundheit und Pflege

Gesundheitsweise empfehlen Primärversorgung für alle – und Quotierung der Weiterbildung

„Wenn die Politik Wissenschaftlern sagen würde, wir wollen dieses oder jenes Ergebnis, ist das Propaganda.“ Klaus Überla – hier im Treppenhaus seines Instituts – über Einmischungen aus der Politik.

© Patty Varasano für die Ärzte Zeitung

Interview

STIKO-Chef Überla: RSV-Empfehlung kommt wohl bis Sommer

Dr. Iris Dötsch Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin und Ernährungsmedizinerin hat die Hauptstadtdiabetologinnen, eines neues Netzwerk für Frauen in der Diabetologie, gegründet.

© snyGGG / stock.adobe.com

Hauptstadtdiabetologinnen

Ein Netzwerk für Diabetologinnen