Tarifeinigung

Ärzte an Uniklinik Leipzig erhalten mehr Geld

Der Vorstand des Klinikums Leipzig und der Marburger Bund haben eine Tarifeinigung erzielt. Neben mehr Geld gibt es auch Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen.

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Leipzig. Die Mediziner des Universitätsklinikums Leipzig erhalten Gehaltssteigerungen. Darauf habe sich der Vorstand des Klinikums mit dem Marburger Bund verständigt, teilte das Krankenhaus am Montag in Leipzig mit.

Vorgesehen seien zum Beispiel Zuschlagszahlungen im Falle kurzfristiger Dienstplanänderungen. Außerdem werde ein zusätzlicher Freizeitausgleich bei Überschreitung einer Obergrenze an Bereitschaftsdiensten gewährt, und es würden wie beim Tarifvertrag der Ärzte der Länder Zulagen für die Arbeit in Schicht- und Wechselschicht eingeführt.

Bestandteil der Tarifeinigung sei darüber hinaus eine einmalige Corona-Sonderzahlung in Höhe von 4.500 Euro, die anstelle einer prozentualen Anpassung der Tabellenentgelte im Jahr 2022 gezahlt werde. Eine Steigerung der Tabelle um 3,35 Prozent finde zum September 2023 statt. Damit ziehe der Haustarifvertrag des Krankenhauses mit dem Tarifvertrag Ärzte der Länder gleich.

„Die Tarifkommission hat neben der kurzfristigen finanziellen Entlastung vor allem auch zugunsten des Gesundheitsschutzes der Ärztinnen und Ärzte Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen durchgesetzt“, sagte Steffen Forner, Geschäftsführer des Marburger Bundes Sachsen. „Dies umfasst insbesondere die Höhe der Arbeitsbelastung und eine verlässlichere Planbarkeit der Arbeitszeit.“ (sve)

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