Brandenburger Erklärung

Ärzteverbände warnen vor Gefahren für Versorgung

Alarmruf auch aus der Mark: In Brandenburg äußern 22 ärztliche und psychotherapeutische Berufsverbände ihre Sorgen um die Zukunft der ambulanten Versorgung.

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Potsdam. Mehr als 20 ärztliche und psychotherapeutische Berufsverbände haben in einer „Brandenburger Erklärung“ vor Gefahren für die ambulante Versorgung im Land gewarnt. Hintergrund sind die Honorargespräche für 2024 auf Bundesebene. Die Verhandlungen werden am Mittwochvormittag in Berlin fortgesetzt.

„Wir, die ärztlichen und psychotherapeutischen Berufsverbände im Land Brandenburg, sind in großer Sorge, dass wir die ambulante Versorgung unserer Patientinnen und Patienten in Zukunft nicht mehr aufrechterhalten können“, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Papier. „Wenn die ambulante Versorgung weiter kaputtgespart wird, sind massive Einschnitte in unseren Praxen zu Lasten der Patientinnen und Patienten die Folge.“

Die Berufsverbände stellten sich in der Erklärung ausdrücklich hinter die von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) und der Kassenärztliche Bundesvereinigung erhobenen Honorarforderungen. „Praxen müssen wirtschaftlich betrieben werden können“, heißt es in dem Dokument. (lass)

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