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Klinikausbau

Am Südstadtklinikum Rostock soll ein Ärztehaus entstehen

Das Südstadtklinikum Rostock startete umfangreiche Baumaßnahmen – auch für neue Stationen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 90 Millionen Euro.

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Rostock. Am kommunalen Südstadtklinikum in Rostock beginnen die Arbeiten für Neubauprojekte mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 90 Millionen Euro. Wegen seit Jahren steigender Patientenzahlen werden eine Erweiterung der Funktionsbereiche, eine Aufstockung der Bettenkapazitäten und der Bau neuer Stationen in Angriff genommen.

Zum Start der mehrjährigen Bauphase wird im Innenhof des Haupthauses ein zweigeschossiges Modul angebaut, in dem ein neues Herzkatheterlabor mit zwei Messplätzen sowie ein Hybrid-OP untergebracht werden sollen. Die hierfür notwendigen zehn Millionen Euro trägt das Klinikum nach eigenen Angaben aus Eigenmitteln.

Die Fertigstellung dieses Moduls ist für Frühjahr 2022 geplant. Im Haupthaus selbst stehen in Kürze die Erweiterung der Notfallambulanz und der Neubau der Großküche an. Die hierfür erforderlichen 16 Millionen Euro tragen das Haus und das Land jeweils zur Hälfte.

Im kommenden Jahr wird das Klinikum auf seinem Gelände ein vierstöckiges Ärztehaus mit mehreren Praxen, Apotheke und Sanitätshaus errichten. Außerdem soll noch ein neues Bettenhaus folgen – hierzu stimmen Klinikum und Land sich aber noch ab. Klar ist für den Ärztlichen Direktor Professor Jan Roesner, dass die Erweiterungen sein müssen, „um den Versorgungsauftrag auch zukünftig optimal erfüllen zu können.“ (di)

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