Nationale und internationale Auszeichnungen erhielt der Clinician Scientist Gerd Klinkmann von der Unimedizin Rostock für seine wissenschaftliche Arbeit.
Svenja Ehlers wird neue Geschäftsführerin des Friedrich-Ebert-Krankenhauses (FEK) in Neumünster. Sie arbeitet derzeit noch beim Klinikberater Lohfert und Lohfert in Hamburg.
Seit Montag sitzen Vertreter der Klinikärztegewerkschaft Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände in Berlin zu weiteren Tarifgesprächen zusammen. Es ist das vierte Treffen in der laufenden Tarifrunde.
In Nordrhein-Westfalen sind in den vergangenen 15 Jahren 25,6 Millionen Euro in Fördermaßnahmen geflossen, mit denen die hausärztliche Versorgung in ländlichen Regionen verbessert werden soll.
Michael Geißler ist neuer Medizinischer Geschäftsführer des Leipziger Klinikums St. Georg. Die strategische medizinische Ausrichtung und die Bewältigung der aktuellen angespannten Lage seien die Hauptaufgaben, erklärte er.
Bayerns Ärzte treiben ziemlich viele Themen um – von „Klassikern“ wie dem Fachkräftemangel bis hin zur Handynutzung an Schulen. Das zeigten die 55 Anträge beim Bayerischen Ärztetag in Lindau.
Die Medizinische Hochschule Hannover will den Studierenden im Praktischen Jahr eine Aufwandsentschädigung von 550 Euro zahlen. Dies liegt deutlich unter dem BAföG-Höchstsatz. Der Marburger Bund warnt vor negativen Folgen für den Standort.
Acht Kassenleistungen sollen ab Anfang kommenden Jahres nur noch mengenbegrenzt bezahlt werden. Darunter auch die Stellungnahme zur Cannabis-Erstverordnung.
In Marburg ist für ein neues Hochsicherheitslabor der Grundstein gelegt worden. Bis Ende 2026 soll das neue Labor in der Nähe des bisherigen BSL-4-Labors entstehen. Die Kosten sind mit 46 Millionen Euro veranschlagt.
Wegen steigender Einsatzzahlen, Personalmangel und Fehlinanspruchnahme stehe der Rettungsdienst unter Druck, stellt ein Bündnis aus Verbänden und Initiativen fest. Bleibe die Reform aus, drohe der Kollaps.
Zunehmende Dyspnoe und Beinödeme – dahinter kann auch mal eine subakute Herzinsuffizienz infolge einer kardialen Fistel stecken, wie bei einem 48-jährigen Patienten.
Pläne zur Schließung von Notfallpraxen im Südwesten rufen nun auch die Landesregierung auf den Plan: Minister Peter Hauk, der für den ländlichen Raum zuständig ist, findet das „indiskutabel“.
Bei der Organspende kommt Deutschland nicht richtig vom Fleck: Spenderzahlen stagnieren, obwohl die Bereitschaft zur Organspende groß ist. Die FDP will nun die Voraussetzungen für die Entnahme ändern.
Entwarnung bei der für Eltern teuren RSV-Regelungslücke: Nach Aussage von Sanofi kann Nirsevimab auch bei gesunden Babys verwendet werden, die sich formal schon in der zweiten RSV-Saison befinden.
Deutschland beteiligt sich an der WHO-Finanzierungsrunde für die Jahre 2025 bis 2028 mit 260 Millionen Euro. Bundeskanzler Olaf Scholz fordert, die Finanzierung auf mehr Schultern zu verteilen.
Den Geräteherstellern ist das Problem bekannt. Jetzt soll auch in die Packungsbeilage Hydroxycarbamid-haltiger Arzneimittel vor gleichzeitiger Glucosekontrolle mittels CGM-Systemen gewarnt werden.
Beim europäischen Gastroenterologen-Kongress UEG-Woche wurde das ReCET-Verfahren in Kombination mit Semaglutid als mögliche Alternative zur Insulintherapie für Menschen mit Typ-2-Diabetes vorgestellt.
Es wird spannend: Heute Abend werden die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2024 bekannt gegeben und im Rahmen der Springer Medizin Gala gekürt. Das sind die diesjährigen Kandidaten.
Um Chancen und Herausforderungen beim Medizinforschungsgesetz geht es am 7. November 2024, von 13.30 bis 16.45 Uhr. Das Symposium findet in Präsenz statt und im Livestream.
Kooperation
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In Kooperation mit: Pfizer Pharma GmbH und MSD Sharp & Dohme GmbH
Es ist eine Mär, dass nur die Jungen, aber nicht die Alten auf eigene Vorteile bedacht sind. Der Bayerische Ärztetag hat das erkannt und springt jungen Kollegen in einem Akt der Solidarität bei.
Laut einer vom AOK-Bundesverband beauftragten Umfrage gibt eine übergroße Mehrheit der Bundesbürger an, mindestens einmal im Jahr Rückenbeschwerden zu haben. Dass Bewegung hilft, wissen viele. Aber es gibt da zwei Probleme.
Forschung muss langweilig sein, nur etwas für Fachleute? Der Ig-Nobelpreis kombiniert Wissenschaft mit Entertainment, Humor und Selbstironie. In 34 Jahren hat er viele kuriose Studien gewürdigt. Ein amüsanter Rückblick.
Die Leistungspflicht der Krankenkasse erstreckt sich nicht auf die Überwachung eines Kindes mit Fettstoffwechselstörung während des Schulbesuchs. Dies falle in den Bereich der Grundpflege und Betreuung, so das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen.
Das Risiko, krank zu werden, sei ungerecht verteilt – damit aber dürfe sich Deutschland nicht abfinden, meint die DEGAM. Es brauche ein Umdenken – in der Politik, aber auch bei den Krankenkassen.
Das neue „Medizinische Zentrum Lübbenau“ soll durch fachübergreifende Kooperationen und die Delegation ärztlicher Aufgaben ambulante medizinischen Behandlungen unter einem Dach anbieten. Der Fokus liegt auf digitalen Technologien.
Bei der RSV-Prophylaxe für Säuglinge ruckelt es gewaltig. Nun entdeckt die KBV auch noch ein Off-Label-Problem. Die Folge: Ein Teil der Eltern muss die hohen Kosten aus eigener Tasche zahlen.
Durch einen Cyberangriff sind viele IT-Systeme der Johannisstift Diakonie lahmgelegt worden. Der Betrieb laufe stabil, heißt es. Nur einige planbare OPs wurden verschoben.
Mehr als 73 Prozent der Deutschen kritisieren die überbordenden Verwaltungsabläufe in Arztpraxen. Aus ihrer Sicht tut die Politik zu wenig für die Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Beitragssatzstabilität in einer alternden Gesellschaft? Der Spielraum der gesetzlichen Krankenversicherung, Begehrlichkeiten der Leistungserbringer zu befriedigen, wird laut einer Studie der Münchner Unternehmensberatung Deloitte zusehends enger.
Ein Gutachten der IKK gesund plus kommt auf eine Fehlallokation von GKV-Mitteln von knapp 60 Milliarden Euro. Pharmaindustrie fordert solide Finanzierung der Krankenkassen.
Luftverschmutzung kann Menschen das Leben kosten. Die EU-Staaten müssen sich deshalb künftig an strengere Höchstwerte halten. Den Bürgern verschaffen die neuen Regeln weitere Rechte.
Der zunehmende Mangel an Hausärzten stellt vor allem Bürger auf dem Land vor existenzielle Probleme. NRW nimmt viel Geld in die Hand, um Anreize zu schaffen.
Zu viel Bürokratie, wachsender wirtschaftlicher Druck: Apotheker- und Ärztebank sowie mehrere Gesundheitsorganisationen weisen unter dem Hashtag #GuteVersorgungVorOrt auf den Wert der ambulanten Versorgung hin. Die sei in akuter Gefahr.
Der Pharmakonzern Bayer hat für sein Medikament Nubeqa® gegen Prostatakrebs die EU-Zulassung in einer weiteren Indikation beantragt. Der Umsatz des Medikaments war 2023 stark gewachsen.
Aufforderungen zur Grippeimpfung in Form von elektronischer Post führen zu einer deutlichen Erhöhung der Grippeimpfungsrate in der Risikopopulation mit chronischen Erkrankungen.
Die Ärztin und BSW-Abgeordnete im Potsdamer Landtag, Dr. Jouleen Gruhn, wird Vizepräsidentin des Brandenburger Landtags. Damit sind Spekulationen, sie könnte Landesgesundheitsministerin Nonnenmacher beerben, vom Tisch.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will aus der Pandemie Lehren für künftige Krisen ziehen. Schuldzuweisungen seien dabei aber nicht das richtige Mittel.
Eine Regensburger Krankenschwester soll Patienten mit Medikamenten ruhiggestellt haben, um sie zu bestehlen. Eine 65 Jahre alte Frau starb. Jetzt beginnt der Prozess gegen die Pflegerin.
Was braucht eine zukunftsfähige Arztpraxis? Darüber machten sich die Delegierten auf dem Bayerischen Ärztetag Gedanken. Wichtig ist den niedergelassenen Kollegen eine moderne Infrastruktur.
Ernüchternde Realität in Hausarztpraxen: Fachkräftemangel, hohe Kosten, Bürokratie und die schlechte Digitalisierung. Der Zwiespalt zwischen Anspruch und Realität war Thema auf dem Europäischen Gesundheitskongress in München.
Die Pharmastrategie hat das Ziel, Deutschland als F & E-Standort attraktiver zu machen. Zugleich sollen das Digital- und das Gesundheitsdatennutzungsgesetz eine bessere Gesundheits- und Pflegeversorgung unterstützen. Das BfArM versteht sich als „Enabler“ und Partner in diesem Prozess.
Kooperation
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In Kooperation mit: AbbVie Deutschland, DAK Gesundheit, MSD Sharp & Dohme, Novo Nordisk, Roche Pharma, vfa und Xcenda
Mit Ach und Krach durchs Klimakterium – das muss nicht sein! Bei einem muskuloskelettalen Menopausesyndrom kann sich eine Hormonersatztherapie lohnen. Kollegen schildern Vorteile und Nebenwirkungen.
Die Behandlung bei muskelinvasivem, nicht metastasiertem sowie metastasiertem Urothelkarzinom erfährt derzeit einen grundlegenden Wandel. Dieser geht mit deutlichen Prognoseverbesserungen einher.
Ein Instrument zur Erfassung der Symptomlast und Lebensqualität bei chronischer Rhinosinusitis ist bei AAV laut Studie nicht nur mit der Krankheitsaktivität assoziiert, sondern auch mit dem Rezidivrisiko.
Kann eine frühzeitige Stuhltransplantation das Fortschreiten von Parkinson-Symptomen verlangsamen? Die Ergebnisse einer randomisierten Phase-II-Studie scheinen dafür zu sprechen.
Erhalten Personen mit einer spontanen Hirnblutung innerhalb von zwei Stunden nach Symptombeginn eine Tranexamsäure-Therapie, kann dies weder die Hämatomexpansion eindämmen noch die Mortalität senken.
Besonders bei älteren Menschen gestaltet sich die Diagnose einer ambulant erworbenen Pneumonie schwierig. Sie kommen selten mit den typischen Symptomen in die Notaufnahme. Außerdem sind etablierte Diagnosekriterien oft unzureichend.
Um Vorhofflimmern nach Bypass-Operationen zu vermeiden, wird häufig großzügig Kalium supplementiert, obwohl es bisher keinen Beleg für eine Wirksamkeit dieser Strategie gibt. Eine Studie zeigt: Ärztinnen und Ärzte können dabei gelassener sein.
Schwere RSV-Infektionen sind eine impfpräventable Erkrankung geworden. Wer davon besonders profitiert und ob der Schutz von Säuglingen langfristige Auswirkungen hat, wurde beim ERS-Kongress diskutiert.
Wie die Ergebnisse einer Studie nahelegen, kann sich das Risiko von alkoholabhängigen Menschen, an einem alkoholassoziierten Tumor zu erkranken, um rund 40 Prozent vermindern – wenn sie das Trinken reduzieren oder ganz einstellen.
Bei PCI nach einem Myokardinfarkt lohnt es sich, das radiografische Kontrastmittel über ein Umleitungssystem zu verabreichen. Dadurch werden wohl die Nieren geschützt – eine bestimmt Patientengruppe profitiert besonders.
Mit der Messung des Knöchel-Arm-Indexes (ABI) lässt sich nicht nur eine (drohende) pAVK erkennen. Ein niedriger ABI korrelierte in einer Studie auch mit einer erhöhten Gefährdung durch den plötzlichen Herztod.
Finden sich in atheromatösen Plaques der Karotiden Teilchen aus Mikro- und Nanoplastik, laufen die betroffenen Patienten höhere Gefahr, kardiovaskuläre Komplikationen zu entwickeln, wie eine italienische Studie zeigt.
Der alleinige Blick auf den Grad einer Koronarstenose, also auf die Anatomie, zeigt kein vollständiges Bild der Ischämiegefahr. Die Bestimmung der fraktionellen Flussreserve hilft bei nicht-obstruktiven Stenosen weiter.
Patienten mit akutem Schwindel stellen oft eine diagnostische Herausforderung dar. Wie nützlich ist dabei eine MRT? In einer Studie wurde damit einer von sechs Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall diagnostiziert.
Alte Menschen in stationärer Behandlung sind vermehrt von einem Delir betroffen. Einer Studie zufolge ist der Verwirrtheitszustand ein starker Risikofaktor für Demenz und Tod bei diesen Personen.
Das Patientenalter sollte berücksichtig werden, wenn es um die Entscheidung geht, Menschen mit stabilen Brustschmerzen erst im Koronar-CT statt direkt per Koronarangiografie zu untersuchen. Darauf deuten Ergebnisse einer Sekundäranalyse der DISCHARGE-Studie.
Inhalierbares Insulin ist bei Typ-1-Diabetes der konventionellen Insulintherapie per Pen oder Pumpe ebenbürtig, ergab eine randomisierten Studie. Teils verbessert sich die Glukoseeinstellung, teils verschlechtert sie sich aber auch.
Werden Personen mit einer Hyperthyreose an der Schilddrüse operiert, leben sie deutlich länger und haben seltener Herzinfarkte als solche mit rein medikamentöser Therapie. Auch die Radiojodtherapie bietet in einer Studie Vorteile.
Haltungsfehler gelten gemeinhin als Risikofaktoren für Schmerzen im LWS-Bereich. Ein signifikanter Zusammenhang war in einer systematischen Übersicht aber nur hinsichtlich eines Faktors zu erkennen.