Früherkennung, eine erweiterte Erstattung von Statinen und mehr: Die im „Gesundes-Herz-Gesetz“ vorgesehenen Maßnahmen sollen laut Gesetzentwurf für die Kassen Einsparungen von bis zu 510 Millionen Euro jährlich bringen. Das geht aus einem Medienbericht hervor.
Bei der Gesundheitsstudie NAKO werden die Teilnehmer ab Juni zum dritten Mal seit 2014 zur Untersuchung eingeladen. Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse zur Vorhersage von Krankheiten und zur Prävention.
Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) veröffentlicht Empfehlungen für Gesundheitsbehörden zur Vorbereitung auf Massenereignisse, wie die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach setzt auf Präventionsarbeit für die Zahngesundheit bei Kindern und Jugendlichen und dankt 2.800 Zahnärzten, die sich in Kitas und Schulen engagieren.
Das Vorhaben der Regierung, Apotheken zusätzliche heilberufliche Tätigkeitsfelder wie umfangreiches Impfen und Virusdiagnostik zu ermöglichen, findet in der Ärzteschaft ein geteiltes Echo. Gelassen reagiert der Hausärzteverband, weniger entspannt ist der Laborverband ALM.
Der Bundesrat ruft die Regierung auf, den Umgang mit Distickstoffmonoxid zu reglementieren. Es handele sich bei Lachgas um eine „ideale Party- und Einstiegsdroge“ für Jugendliche, die aber nicht harmlos sei, betont Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi.
Das Gesundheitsministerium legt den Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der öffentlichen Gesundheit vor. Dahinter verbirgt sich das neue Bundesinstitut für Prävention und Aufklärung in der Medizin (BIPAM). Bekannte Player sollen in der Superbehörde aufgehen.
Die Verbraucherschutzministerkonferenz bittet den Bund, die Einführung einer Altersgrenze für den Konsum von Energydrinks und ähnlichen Produkten wie Energy Booster zu prüfen.
Sachsen hat das Gesetz über Hilfen und Unterbringung bei psychischen Erkrankungen überarbeitet. Mit ihm soll das Angebot niedrigschwelliger Hilfen sowie die Prävention ausgebaut werden.
Wie lassen sich Impfquoten verbessern? Darüber berät die Internationale Impfkonferenz. Ein Schwerpunkt liegt auf der HPV-Impfung. Im Blick haben die Wissenschaftler hier auch die Schulen.
Die Regierung will ein „zusätzliches niederschwelliges Impfangebot“ etablieren. Apotheker sollen nicht nur Vorsorge gegen Grippe und Corona auf Kasse anbieten, sondern auch gegen etliche weitere Infektionskrankheiten.
Deutschlands Urologen mahnen: Da das Risiko für eine Harninkontinenz mit zunehmendem Alter steige, müsse eine verbesserte Kontinenz-Gesundheit besonders auch im Interesse der deutschen Politik liegen.
Das Präventionsgesetz sollte Betriebsärzte motivieren, Belegschaften niedrigschwellige, nicht berufsindizierte Impfungen auf Kasse anzubieten. Für die Ärzte lohnt sich das aber kaum und birgt Risiken.
Über Auswirkungen der Klimakrise auf die Gesundheit wird intensiv diskutiert – auch über die Frage, wie Hitzeschutz gelingen kann. Nun haben Wissenschaftler nachgerechnet, zu welchen Folgekosten der Klimawandel führen könnte.
Wer nach eigener Überzeugung wegen der empfohlenen Corona-Impfung schwer und langfristig erkrankt ist, kann Entschädigung beim Land beantragen. Die Mehrheit dieser Anträge wird allerdings abgelehnt.
Wegen einer Corona-Impfaktion steht der Unternehmer Winfried Stöcker vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz vor. Der Unternehmer sieht sich im Recht.
Das Deutsche Netzwerk für Gesundheitskompetenz will die Ausgestaltung des Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompetenz justierenen. Eine Rolle spielt der Bereich organisationale Gesundheitskompetenz.
Die Diagnose einer milden kognitiven Beeinträchtigung wirft die Frage nach der möglichen Progression zur Demenz auf. Die Tau-Positronen-Emissions-Tomographie ist dafür hochprädiktiv.
Lernen von Ländern, die es besser machen: Bei der Krebsprävention ließe sich mit simplen Maßnahmen viel erreichen. Drei Beispiele, die beim Vision Zero Summit vorgestellt wurden.
Im Bundesrat gibt es eine erste Initiative, ein Verbot für Lachgas auf den Weg zu bringen. Einen Weg dahin könnte sein, Distickstoffmonoxid als neuen psychoaktiven Stoff einzustufen.
Routinemäßige Mammografien helfen, Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Anhand der Röntgenuntersuchung lassen sich aber auch kardiovaskuläre Risikopatientinnen identifizieren. Was gilt als zuverlässiger Anhaltspunkt?
Erst PSA-Test, dann Kallikrein-Score, schließlich MRT und Biopsie: Ein vierstufiges Screening-Schema kann einer Studie zufolge die Zahl der unnötigen Prostatabiopsien erheblich reduzieren.
Myokardbrücken sind bei bestimmten PCI-Patienten offenbar weniger harmlos als gedacht. Insbesondere im Fall einer vollständig okkludierten LAD sollte man aufpassen, dass der Stent nicht in den Bereich der Brücke vordringt.