Niederlassung

Bayern sucht noch Psychotherapeuten

Die KV Bayerns meldet Bedarf: Es gebe aktuell noch Zulassungsmöglichkeiten für Psychotherapeuten in gleich mehreren Planungsbereichen des Freistaats.

Veröffentlicht:

München Psychotherapeuten in Bayern gesucht: Das geht aus einer Pressemitteilung der KV Bayerns anlässlich der bundesweiten Woche der seelischen Gesundheit hervor. Anfang August hatte der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen demnach die Anzahl der Zulassungsmöglichkeiten für Psychotherapeuten in Bayern auf 17,5 aktualisiert.

Derzeit gebe es – über alle bayerischen Regierungsbezirke gerechnet – insgesamt noch 15 offene Zulassungsmöglichkeiten, heißt es nun. Speziell für ärztliche Psychotherapeuten sowie für Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln, hatte der Landesausschuss zusätzliche Zulassungsmöglichkeiten in allen bayerischen Regierungsbezirken festgestellt.

Durchschnittliche Wartezeiten der Patienten von rund 97 Tagen seien zwischen einem Erstgespräch und dem Beginn der Richtlinien-Psychotherapie üblich, betont KVB-Vorstandsvize Dr. Claudia Ritter-Rupp. Vor allem Kinder und ältere Menschen müssten in Bayern bis zum Therapiebeginn oft überdurchschnittlich lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Hinzu kämen deutliche regionale Unterschiede: Im Regierungsbezirk Oberfranken und in einigen Landkreisen der Oberpfalz betrage die Wartezeit teils mehr als 130 Tage, in der Landeshauptstadt München 82 Tage. (mic)

Weitere Informationen zur Zulassung, Fördermöglichkeiten sowie der aktuellen Bedarfssituation in Bayern hier

Mehr zum Thema
Kommentare
* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)

Gesundheitspolitik

HPV-Impfung verhindert Krebs

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vision Zero e.V.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Versteckte Zucker

Wie Fruktose den Nieren schadet

Lesetipps
Urinprobe für Harnsäuretests im Labor zur Feststellung von Anomalien im Urin.

© kittisak / stock.adobe.com

Treat-to-Target-Strategie

Gicht: Mit der Harnsäure sinkt auch das kardiovaskuläre Risiko