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Tarifabschluss

Charité und Marburger Bund einigen sich auf Tarifvertrag

Der neue Tarifvertrag für die Ärztinnen und Ärzte an der Charité steht: Die Gehälter sollen ab Januar um 3,5 Prozent und ab Juli um weitere 2,2 Prozent steigen. Hinzu kommt eine steuerfreie Einmalzahlung.

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Berlin. Ärztinnen und Ärzte der Berliner Charité sollen künftig mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen bekommen. Darauf zielt ein weiterentwickelter Haustarifvertrag ab, auf den sich die Universitätsklinik und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund geeinigt haben, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten.

Die Gehälter der Ärztinnen und Ärzte sollen demnach ab dem 1. Januar 2023 um 3,5 Prozent und ab dem 1. Juli 2023 um weitere 2,2 Prozent steigen. Hinzu kämen 3800 Euro als steuerfreie Einmalzahlung.

Neben finanziellen Aspekten zielt die Vereinbarung auf Verbesserungen ab, die zum Beispiel kurzfristiges Einspringen, Bereitschaftsdienste und die Erfassung von Überstunden betreffen. Beide Seiten haben nach Charité-Angaben noch Zeit zur Annahme bis zum 5. Dezember, „so dass noch in diesem Jahr die Umsetzung beginnen kann“.

Anfang Oktober waren rund 1000 Ärzte und Ärztinnen von Europas größter Universitätsklinik in einen Warnstreik getreten – zum ersten Mal seit 15 Jahren. Zu den Kernforderungen der Gewerkschaft hatten unter anderem eine lineare Erhöhung beim Gehalt um 6,9 Prozent gezählt. (dpa)

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