Drohbriefe?

Berliner Pflegestützpunkte erhalten seltsame Post

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Berlin. Pflegestützpunkte in Berlin haben Briefe erhalten, die von Landesbehörden als Bedrohung einstuft werden. Eine unmittelbare Gefahr soll den Angaben zufolge aber nicht bestehen.

Zunächst bekamen im Spätsommer drei Pflegestützpunkte anonyme Post. In den Umschlägen steckte kein Schreiben, sondern jeweils ein Streichholz. „Diese Briefe wurden als Bedrohung definiert und die Polizei umgehend informiert“, berichtet die Gesundheitssenatsverwaltung in einer Antwort auf eine Anfrage der CDU-Abgeordneten Cornelia Seibeld, die sich nach den Vorfällen erkundigte.

Bis Mitte Oktober erhielten fünf weitere Pflegestützpunkte gleichartige Briefe. Ähnliche Drohungen seien vorher noch nicht vorgekommen, versichert ein Sprecher der AOK Nordost. Die Ortskrankenkasse hält federführend für die Kostenträger den Kontakt zu Polizei und Landeskriminalamt.

Wie der Gesundheitssenat weiter ausführt, sollen sämtliche Mitarbeiter der hauptstädtischen Pflegestützpunkte über die Vorfälle informiert worden sein. Für den Fall, dass weitere vergleichbare Briefe eingehen, seien die Beschäftigten aufgefordert worden, diese nicht großflächig zu berühren, den Fund der Polizei zu übergeben und das Steuerungsgremium der Berliner Pflegestützpunkte zu unterrichten.

Eine unmittelbare Gefahr sieht die Gesundheitssenatsverwaltung für die Auskunfts- und Beratungsstellen allerdings nicht gegeben. (juk)

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