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Baden-Württemberg

Corona-Impfzentren im Ländle nur noch zu einem Drittel ausgelastet

Lange Schlangen an Corona-Impfzentren gehören vielerorts der Vergangenheit an. Das Sozialministerium in Baden-Württemberg will die Zentren dennoch vorerst offen halten. Das kostet monatlich eine Menge Geld.

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Patientenansturm Fehlanzeige: Wegen der nachlassenden Impfbereitschaft beträgt die Auslastung der Impfzentren in Baden-Württemberg zurzeit nur etwa 30 Prozent. (Archivbild)

Patientenansturm Fehlanzeige: Wegen der nachlassenden Impfbereitschaft beträgt die Auslastung der Impfzentren in Baden-Württemberg zurzeit nur etwa 30 Prozent. (Archivbild)

© Marijan Murat / dpa

Stuttgart. Die lahmende Impfbereitschaft zeigt sich auch in den Impfzentren in Baden-Württemberg. Die landesweite Auslastung beträgt zurzeit nur etwa 30 Prozent, wie ein Sprecher des Sozialministeriums auf Anfrage mitteilte. Etwa 20.000 bis 25.000 Impfungen würden täglich verabreicht.

Unabhängig von der Nachfrage sollen die Impfzentren aber zunächst offen bleiben. Geplant ist demnach, die zentralen Impfzentren, die für mehrere Landkreise zuständig sind, Mitte August zu schließen. Die Kreisimpfzentren werden bis Ende September betrieben.

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Vor-Ort-Aktionen sollen Impfquote hochtreiben

Allerdings kostet der Betrieb der Impfzentren Millionenbeträge. Monatlich bis zu 2,7 Millionen Euro erstattet das Land für jedes zentrale Impfzentrum. Für jedes kommunale Impfzentrum stehen bis zu 1,3 Millionen Euro bereit.

Das Ministerium hatte zuletzt versucht, stärker und flexibler mit Terminen und Impfmöglichkeiten auf die bislang Ungeimpften zuzugehen. Eine bis diesen Mittwoch laufende Aktionswoche mit mehr als 150 Vor-Ort-Aktionen soll die Impfquote hochtreiben. In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts fast 50 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft (Stand Sonntag). 59,1 haben mindestens eine Impfung gegen das Virus erhalten. (dpa)

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