Betrugsvorwürfe

Ermittlungen gegen Ex-Chefarzt am Klinikum Fulda

Die Leitung des Klinikums Fulda unterstützt die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, um schwere Vorwürfe gegen einen ehemaligen Chefarzt zu klären. Er soll ärztliche Leistungen abgerechnet, nicht aber persönlich erbracht haben.

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Fulda. Das Klinikum Fulda lässt Vorwürfe des Abrechnungsbetrugs gegen einen früheren Chefarzt des Hauses intern untersuchen.

Im Raum steht nach Angaben der Klinik der Vorwurf der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main, der Mediziner habe vertragsärztliche Versorgungsleistungen zwar abgerechnet, nicht aber persönlich erbracht. Für die interne Untersuchung wurde nach Angaben des Klinikums eine Kanzlei beauftragt.

Unterstützung der staatsanwältlichen Ermittlungen

Die Untersuchungsergebnisse sollen laut Mitteilung des Klinikums auch staatsanwaltschaftliche Ermittlungen unterstützen und zur raschen rechtlichen Klärung beitragen. Zu weiteren Hintergründen, etwa einer Schadensumme, will das Klinikum wegen laufender Ermittlungen zunächst keine Stellung nehmen.

Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag die Ermittlungen. Der Generalstaatsanwaltschaft ist die Zentralstelle zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption im Gesundheitswesen in Hessen zugeordnet.

Das Klinikum Fulda hat nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Betten in der stationären Versorgung und ist Maximalversorger in Osthessen. (mu)

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