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Sicherstellungszuschläge

Erstmals Sicherstellungszuschlag für Klinik in Pritzwalk

Insgesamt profitieren 24 Brandenburger Krankenhäuser von rund 12,6 Millionen Euro, die zusätzlich in Brandenburgs Kliniklandschaft fließen.

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Potsdam. Erstmals erhält 2024 auch das KMG-Klinikum in Pritzwalk einen Zuschlag zur Sicherung der stationären Versorgung auf dem Land. Damit profitieren insgesamt 24 Brandenburger Krankenhäuser von rund 12,6 Millionen Euro, die zusätzlich in Brandenburgs Kliniklandschaft fließen. Je nach Anzahl der bedarfsnotwendigen Abteilungen erhalten die Häuser gestaffelte Zuschläge zwischen 400.000 und 800.000 Euro. Zwei Standorte in Brandenburg erhalten dagegen weniger Sicherstellungszuschläge, weil sie entsprechende Fachabteilungen nicht mehr vorhalten.

Müller: Förderung auch nach Reformen beibehalten

Wie die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen, die frühere SPD-Landtagsabgeordnete Britta Müller, am Montag sagte, leiste diese Förderung einen wichtigen Beitrag für die Menschen im ländlichen Raum. „Auch für sie müssen Krankenhäuser gut erreichbar sein und Fachabteilungen wie die der Kinder- und Jugendmedizin gesichert werden“, so Müller. Sie fordere daher, auch mit der geplanten Krankenhausreform dieses Instrumentarium beizubehalten. Insgesamt werden im Bundesgebiet 136 Krankenhäuser im ländlichen Raum mit 67 Millionen Euro durch die Krankenkassen gefördert. (lass)

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