Direkt zum Inhaltsbereich

Erklärung für Wartezeiten

Gesundheitssenatorin schreibt ältere Hamburger wegen Corona-Impfung an

Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard erklärt in einem Brief, warum es zu Wartezeiten kommt und wie sich die Bürger am besten für einen Termin anmelden können.

Veröffentlicht:
Obwohl 30.000 Impfstoffdosen in Hamburg lagern, wurden bislang nur rund 18.000 Bürger geimpft. Das liegt auch dran, dass für die zweite Dosis eine Sicherheitsrücklage gebildet werden muss, erklärt Hamburgs Gesundheitssenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD) in einem Brief an die älteren Bürger.

Obwohl 30.000 Impfstoffdosen in Hamburg lagern, wurden bislang nur rund 18.000 Bürger geimpft. Das liegt auch dran, dass für die zweite Dosis eine Sicherheitsrücklage gebildet werden muss, erklärt Hamburgs Gesundheitssenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD) in einem Brief an die älteren Bürger.

© picture alliance/dpa

Hamburg. Viele Menschen warten derzeit noch auf einen Corona-Impftermin und haben jede Menge Fragen. Auch in Hamburg lässt sich die Nachfrage über den zur Verfügung stehenden Impfstoff noch nicht befriedigen.

In einem Schreiben an die Menschen ab 80 Jahren erläutert Hamburgs Sozialsenatorin Dr. Melanie Leonhard (SPD), warum es zu Wartezeiten kommen kann und bittet um Nachsicht.

„Ich bitte Sie um Geduld bei der Terminvereinbarung. Es kommt jeder zu seiner Impfung – aber am Anfang geht es Schritt für Schritt“, schreibt Leonhard in dem Brief, der am 14. Januar bei den älteren Hamburgern eintreffen soll.

Fast zehn Prozent der zuerst Anspruchsberechtigten geimpft

Nach Schätzungen der Sozialbehörde haben rund 190.000 Menschen in der Hansestadt Anspruch auf einen zügigen Impftermin, weil sie gemäß Corona-Impfverordnung des Bundes zur Gruppe mit der höchsten Priorität zählen. Geimpft waren bis zum 14. Januar laut Daten des RKI rund 18.000 Menschen – rund 9,5 Prozent der Anspruchsberechtigten mit höchster Priorität.

Leonhard verwies in diesem Zusammenhang auf die begrenzte Verfügbarkeit und die Tatsache, dass eine „Sicherheitsrücklage“ für die zweite Dosis der Schutzimpfung gebildet werden müsse. Der Lagerbestand in Hamburg liegt nach Angaben der Behörde derzeit unter 30.000 Impfstoffdosen.

Einstimmung auf längere Pandemiezeiten

Zugleich stimmt die Senatorin die Menschen auf länger anhaltende Pandemiezeiten ein. „Wir werden uns auf viele weitere Monate von Pandemie und Einschränkungen einstellen müssen“, schreibt Leonhard. Sie bittet die Menschen, sich mit dem Thema Impfen auseinanderzusetzen und sich zu informieren.

Wichtige Fragen rund um das Thema, etwa zu Kosten, zur Sicherheit, wie man einen Impftermin erhält und wie zum Impfzentrum gelangt, werden in dem Schreiben mit beantwortet. Die Senatorin ermutigt zwar zum Impfen, stellt aber auch klar: „Sie können frei entscheiden, ob und wann Sie sich impfen lassen möchten.“

Die Impfung sei auch für Menschen mit höchster Priorität, die noch Zeit für die persönliche Entscheidung benötigen, später jederzeit möglich. Und: „Vor der Impfung haben Sie im Impfzentrum in jedem Fall noch ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Auch hier haben Sie Gelegenheit, individuelle Fragen zu klären.“ (di)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

© AndreasReh, Ljupco, tinydevil, shapecharge | istock

rHWI

Überzeugende Real-World-Daten zur Langzeitprophylaxe

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

© Dr_Microbe | Adobe Stock

In vitro-Studien

Antibiotikum mit antimykotischen Zusatznutzen

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

© Matt LaVigne | iStock

Neue in-vitro-Daten

DMykG 2025: So dringt Bifonazol effektiv in die Nagelplatte ein

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

© Irina Esau | Getty Images/iStockphoto

Fokus: Integrität der Haut

Bifonazol: Antimykotikum mit antientzündlicher Wirkung

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

© Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Tietz

Pilzinfektion Kopfhaut

Die Bedeutung von Bifonazol in der Therapie der Tinea capitis

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Zeitaufwand pro Verabreichung von Natalizumab s.c. bzw. i.v.

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [9]

Familienplanung und Impfen bei Multipler Sklerose

Sondersituationen in der MS-Therapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Biogen GmbH, München
Impfungen – ob Influenza oder Reisezeit

© Springer Medizin Verlag GmbH

Impfungen – ob Influenza oder Reisezeit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Protest vor dem Bundestag: Die Aktionsgruppe „NichtGenesen“ positionierte im Juli auf dem Gelände vor dem Reichstagsgebäude Rollstühle und machte darauf aufmerksam, dass es in Deutschland über drei Millionen Menschen gebe, dievon einem Post-COVID-Syndrom oder Post-Vac betroffen sind.

© picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Symposium in Berlin

Post-COVID: Das Rätsel für Ärzte und Forscher

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: vfa und Paul-Martini-Stiftung
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kohlenhydrate, Apfelessig, Gottesnahrung und Süßstoffe

Vier Ernährungs- und Blutzuckermythen im Faktencheck

Lesetipps
Ein Mann liegt im Bett und schaut auf sein Handy.

© Andrii Lysenko / Stock.adobe.com

Insomnie

Wie sich schlechter Schlaf auf Schmerzen auswirkt