Bruttowertschöpfung eingebrochen

Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg mit zehn Prozent minus

Veröffentlicht:

Stuttgart. Im vergangenen Jahr ist die Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft in Baden-Württemberg um fast zehn Prozent eingebrochen – und damit wesentlich stärker als in der Gesamtwirtschaft im Südwesten (minus 5,9 Prozent). Das hat das statistische Landesamt mitgeteilt.

Die Bruttowertschöpfung ergibt sich aus dem Gesamtwert der im Produktionsprozess erzeugten Waren und Dienstleistungen vermindert um den Wert der Vorleistungen.

Nominal belief sich die Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft auf 42 Milliarden Euro – das entspricht einem Anteil an der Gesamtwirtschaft von 9,3 Prozent.

Im Vorjahr waren in Baden-Württemberg rund 788.600 Menschen in der Gesundheitswirtschaft tätig, das entspricht 12,5 Prozent aller Erwerbstätigen. Ungeachtet der Pandemie nahm die Zahl der Beschäftigten um 1,9 Prozent oder 14.000 Personen zu. (fst)

Mehr zum Thema

Deutschlandkarte

Corona-Infektionsgeschehen nimmt stetig zu

Feldversuch „Gerda“

E-Rezept-Test ohne größere Beteiligung

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Pro Tasse Kaffee am Tag sinkt das Arrhythmierisiko Studienergebnissen zufolge um etwa drei Prozent.

© Katie Chizhevskaya / stock.adobe.com

Britische Studie

Kaffee bringt Herz wohl nicht aus dem Tritt

Überraschend für Tokio qualifiziert: Begeisterung bei deutschen Basketball-Nationalspielern.

© Tilo Wiedensohler / dpa / picture alliance

Dr. Thomas Neundorfer im Interview

Basketball-Teamarzt: „Lassen uns die Vorfreude auf Olympia nicht verderben!“

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will eine Vorentscheidung über die Zulassung eines weiteren Corona-Impfstoffs für Kinder treffen.

© Robin Utrecht/picture alliance

„Spikevax“ von Moderna

Zulassung eines zweiten Corona-Impfstoffs für Teenager empfohlen